Freitag, 31. Mai 2013

Kostenlose Ratgeber für Self-Publisher!


Als ich damit angefangen habe, meine Geschichten selbst zu verkaufen und auf Plattformen wie Amazon anzubieten, bin ich kurze Zeit darauf auf folgende Ebooks gestoßen.
Sie sind allesamt gratis, haben eine ungeheure Fülle an Wissen und sind damit eine wichtige Lektüre für alle Self-Publisher! Aus diesem Grund möchte ich sie euch nicht vorenthalten.
Ich wünsche euch viel Erfolg!


1. Social Media Marketing for Publishers


Sprache: Englisch
Format: pdf / epub / mobi
(epub und pdf leider nur, wenn man sich auf der Website registriert)

Dieses Buch widmet sich ganz dem Marketing im Internet. Es erklärt  den Umgang mit folgenden Möglchkeiten:
- Website / Blog
- Content Marketing
- Facebook
- Twitter
- Return of Investment

Dieses Werk verstehe ich als Basis-Tool für das Marketing im Web.




2. Secrets to Ebook Publishing Process


Sprache: Englisch
Format: pdf / epub / mobi

Dieses Buch ist von der Plattform "Smashwords", dem weltweit größten Anbieter von Indie-Ebooks.

Mark Coker erklärt den gesamten Prozess des Buch-Erstellens. Angefangen vom Schreiben, Kreieren eines Buchcovers bis zum Verstehen des Algorithmus einer Ebook-Plattform.
Mit diesem Ebook kann man also nichts falsch machen. Man bekommt sehr viele Anregungen und Denkanstöße. Ich kam durch dieses Werk z.B. zu der Überzeugung, das es falsch ist, sein Buch exklusiv bei KDP Amazon anzubieten, da man dadurch seine Leserschaft eingrenzt.




3. World Wide Rave: Creating Triggers that Get Millions of People to Spread Your Ideas and Share Your Stories

Sprache: Englisch
Format: pdf / epub / mobi

Dieses Buch konfrontiert einen mit der harten Wahrheit ("Keiner interessiert sich für dein Produkt, außer dir selbst!"), aber gibt natürlich auch Tipps, dies zu ändern.
Weitere Tipps sind z.B. "Spreche nie wieder über dein Produkt, sondern versuche stattdessen die Probleme deiner Kunden zu lösen".
Man wird zum Überlegen angeregt, welchen Mehrwert das eigene Produkt bietet oder welche Probleme es für den Käufer löst. Was macht dein Produkt einzigartig und wie kannst du die Leute dazu bringen, darüber zu sprechen?

Das Ziel am Ende ist, mit deinem Produkt einen "World Wide Rave" zu verursachen, es also zu schaffen, das tausende oder millionen Leute deine Produkte im Internet teilen, darüber sprechen und letzten Endes auch kaufen!



4. Kostenlos zu neuen Lesern!

Sprache: Deutsch
Format: pdf / epub / mobi

Dieses kostenlose Ebook von Xinxii hat mich sehr überrascht, weil ich zuvor schon einige Bücher über das Thema gelesen habe und nicht erwartet hatte, noch etwas Neues zu erfahren.
Ich empfehle dieses Buch also sowohl Neulingen aber auch Leuten, die bereits schon viel über Eigenwerbung, Social Media, etc. gelesen haben!
Wie man im Titel schon erkennt, verweist das Buch natürlich auch häufig auf die eigene Plattform "Xinxii", was aber nie aufdringlich oder störend wirkt!






5. Online Marketing Guide von Epubli!

Sprache: Deutsch
Format: pdf / epub

Inhalt:
- Selbst ist der Autor – Eine Ode an die Selbstständigkeit
- Vermarktung vor der Veröffentlichung
- Die Sozialen Medien
- E-Mail-Marketing
- Public Relations für Einsteiger
- und jetzt sind Sie dran









Wenn ich weitere Bücher finde, werde ich sie hier anfügen. Hast du ein tolles, kostenloses Ebook gefunden, das Self-Publisher weiterbringt? Dann schreibe mir den Link doch in die Comments und ich werde dich bei der Buchvorstellung mit Link zu deiner HP erwähnen! :)




Dienstag, 28. Mai 2013

Freitag, 24. Mai 2013

Wenn die kreativen Räder rattern ...

Ich komme aus der Dusche des Schwimmbads und möchte zu meinem Spint, um mich abzutrocknen. Seitdem sie statt der Schlüssel ein Chip-System benutzen, muss ich mir die Nummer des Spints selbst merken. Im Zeitalter von Smartphone und zig Erinnerungs-Apps eine wahre Herausforderung an den jüngeren Badegast!
Ich gehe zu Nummer 115 und halte meinen Chip an den Verschluss.
Keine Reaktion.
Es war aber die 115, ganz sicher!
Vielleicht 105?
Auch nicht.
Ich probiere zahlreiche andere Schlösser, aber keines geht auf!

Und schon geht es los:
Verdammt, habe ich vorhin meinen Spint überhaupt abgesperrt? Vielleicht habe ich es vergessen? Irgendein Idiot hat die Chance genutzt und all meine Sachen geklaut. Oh nein, in meiner Jacke war mein Smartphone ... und mein Autoschlüssel ... verdammt! Wie soll ich nachhause kommen, ich bin klitschnass!? Sind meine Freunde noch in der Umkleide? Die müssen mich nachhause fahren! Aber soll ich zuerst die Polizei rufen? Die werden bestimmt ... klack ... es war Spint Nummer 104. Und all meine Kleidung und Wertgegenstände sind noch da. Natürlich.

Das ist der Moment, in dem mir wieder einmal auffällt, wie schnell ich von einem zum Anderen komme und gleich eine ganze Kette an Folgeereignissen in meinem Kopf heraufbeschwören kann. Bei der Planung eines Romans oder einer Kurzgeschichte ist das natürlich sehr von Vorteil. Da ist man froh, viel Phantasie zu haben und den Faden des Plots weiterspinnen zu können. Aber im Alltag? Da nervt es manchmal, weil man sich immer fragt, wieso man gleich zehn Schritte weiterdenkt und nicht einfach locker bleiben kann.
Bin ich ein Pessimist, durch und durch?
Nein.
Ich sehe es eher so wie Erich Kästner, der einmal sagte: "Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Fantasie."

Mich würde interessieren, ob es euch ähnlich geht und wann eure kreativen Räder rattern.
Könnt ihr auch ganz schnell so einen Pfaden weiterspinnen? Wie denkt ihr über die fortlaufende Handlung eines Romans nach, fällt euch sowas leicht oder eher schwer?



Dienstag, 21. Mai 2013




Freitag, 17. Mai 2013

Niemand liest deine Werbetweets!





Seitdem ich als Autor auf Twitter unterwegs bin und anderen Autoren folge, habe ich ständig das Gefühl auf einem Marktplatz zu sein, auf dem NUR Marktschreier stehen, die versuchen, sich gegenseitig ihre Waren zu verkaufen.
Die Kunden, die ihr alle sucht, werden aber eher zu einem Marktstand gehen, an dem nicht immer jemand versucht ihnen etwas zu verkaufen! Sie wollen unterhalten werden, lachen, gute Artikel lesen, einen Wert in dem erkennen, was du sagst bzw. schreibst! Und wenn du gut unterhälst, erst dann, interessieren sie sich vielleicht für deine Bücher.
Mit dem, was du kostenlos anbietest, baust du Vertrauen auf. Vertrauen darauf, das du gute Inhalte erkennen kannst und gute Inhalte produzieren kannst.
Wenn deine kostenlosen Inhalte Gehalt haben, werden die Leute auch eher bereit sein, für deine Inhalte zu bezahlen!

99% Werbetweets und 1% Sonstiges ist das falsche Verhältnis! Richtig wären 99% Gehaltvolle Tweets und 1% Werbung!

Ich sehe ständig Tweets, die so aussehen:



Mit Vorliebe wird dieser Tweet dann alle 10 Minuten abgeschickt. Das Problem ist nur: Auf Twitter möchte man Menschen folgen, keinen Spambots, die einem ständig dasselbe zu lesen geben!

Dann lese ich auch ständig einen sehr ironischen Tweet:



Lustig, wenn ich auch diesen dann alle 10 Minuten wieder und wieder lesen muss. Abwechslung erreicht man nicht durch Zitate, die man ab und zu mal zwischen seine Werbetweets streut, sondern durch Tweets, die einen Inhalt mit Gehalt haben!

- Schreibt gute Blogposts (z.B. Reviews zu Büchern, Apps, Tools, etc.)
- Twittert Links zu guten Artikeln übers Schreiben, etc.
- Bilder, über die ihr lacht, werden auch euren Followern gefallen!
- Teile deine Erfahrungen, gib Tipps zu Programmen, etc.
- Interagiere mit deinen Followern
- Finde gute Präsentationen auf SlideShare
- Verlose und Verschenke deine Bücher

Gute Inhalte zu produzieren und Vertrauen aufzubauen braucht sehr viel Zeit und Energie! Auf lange Sicht werdet ihr aber davon profitieren, bei euren Tweets nicht an euch, sondern an eure Follower zu denken!

Fallen dir andere Ideen ein, wie man seinen Followern (oder Fans) einen Mehrwert bieten kann? Teilst du vielleicht schon guten Content?

Lies auch meinen Artikel:
Wie bekomme ich mehr Follower auf Twitter?





Sonntag, 12. Mai 2013

Kurzgeschichte "Diagnose ungewiss"

Heute möchte ich euch eine Kurzgeschichte von Daniela Herbst präsentieren. Die schokosüchtige Vegetarierin aus Augsburg schreibt und liest am liebsten in den Genres Horror, Thriller und Fantasy.
Wer mehr über sie erfahren möchte, kann ihren Blog besuchen und dort u.a. weitere tolle Geschichten von ihr lesen.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Lesen von:







Diagnose ungewiss


Mit einem sanften Lächeln schenkte Doktor Fend Tee in zwei Tassen und stellte sie klappernd auf dem Tisch ab. »Bitte. Bedienen Sie sich ...«
Der Mann, der ihm gegenübersaß, schüttelte freundlich den Kopf. Seine knochigen Hände spielten nervös mit dem Aufschlag seines Mantels und er hielt den Blick gesenkt.
Offenbar war dies sein erster Besuch bei einem Psychotherapeuten. Fend kannte das schon. Für manche Menschen schien es eine schier unüberbrückbare Hürde zu sein, laut auszusprechen, was sie bedrückte. In solchen Fällen sprach er das Problem gerne direkt an. Damit ließ sich das Eis am schnellsten brechen.
»Also ...«, begann er und schlug die Beine übereinander. »Sie haben Angst, dass 2013 die Welt untergeht?«
»Nein.« Sein Gegenüber gluckste in einer Mischung aus Belustigung und Resignation. »Nicht wirklich.«
»Nein?« Fend straffte verblüfft die Schultern. »Aber wegen derartiger Vorhersagen sind Sie doch zu mir gekommen?«
»Stimmt.«
Etwas aus dem Konzept geworfen, langte der Therapeut nach seiner Tasse, versenkte drei Stück Würfelzucker darin und rührte das Gebräu kräftig durch. Natürlich würde es trotzdem wie Socken in Wasser schmecken, nichtsdestotrotz er hatte seiner Frau nun einmal in die Hand versprochen, seinen Kaffeekonsum drastisch einzuschränken.
»In Ordnung«, sagte er zögernd und nippte angewidert an dem gesüßten Sud. »Dann glauben Sie jetzt plötzlich nicht mehr, dass die Welt in diesem Jahr untergeht?«
»Oh bitte ...« Das fahle Gesicht unter der Kapuze hob sich ein wenig. »Für wie naiv halten Sie mich? Alles bloß hohles Geschwätz! Eine Verschwörung der Grußkartenindustrie!«
Verdrängungsmechanismen. Unterdrückte Phobie. Zwanghaftes Bedürfnis, witzig zu sein. Beiläufig würgte Fend an seinem Tee, griff sich einen Stift und notierte die Stichworte auf seinem Block. Sie ergaben ein gleichschenkliges Dreieck mit einem dicken Fragezeichen in der Mitte. Schön, wenn man Geometrielehrer war; weniger gut bei der Lösung psychischer Blockaden.
»Herr ...«, er schielte auf den Anmeldezettel und versuchte, die krakelige Handschrift seines Patienten zu entziffern. »Erbe? Esde?«
»Ende.«
»Herr Ende«, setzte Fend erneut an. »Falls ich Sie richtig verstehe, macht es Sie wütend, Angst zu haben, obwohl Sie eigentlich wissen, dass kein Grund zur Angst besteht.«
Der Mann ihm gegenüber riss die wässrigen Augen auf. Sein grauer Mund verformte sich zu einer dünnen Linie und seine Stirn mutierte zu einem frisch bestellten Acker.
Volltreffer! Zufrieden lehnte sich der Therapeut in seinem Sessel zurück und schlug sich gedanklich auf die Schulter.
»So ein Blödsinn! Ich bin sauer, weil das allmählich an Mobbing grenzt!«
»Hä?« Der Psychotherapeut blinzelte. »Mobbing? Wie?« Er schluckte hart und brauchte einen Moment, um seine Sprache wiederzufinden. »Würden Sie mir das bitte etwas näher erläutern?«
Der andere nickte verständig.
Als gelte es einem Kind das Geheimnis des Klapperstorchs zu erklären beugte er sich vor, verschränkte die Finger und seufzte gedehnt. »Seit Jahrhunderten versprechen die mir schon den Weltuntergang. 30 n.Chr., 70 n.Chr., 1033, 1186, 1260, 1500, 1692, 1891, 1914, 1960, 1998, 1999, 2000, 2012, 2013 – und so weiter und so fort. Was ist passiert? Nichts!«
Ein bitteres Grinsen legte die wächserne Haut in Falten. »Jedes Mal freue ich mich auf die Rente und muss am nächsten Tag enttäuscht feststellen, dass es wieder bloß Panikmache war!« Das Grinsen wurde breiter. »Verstehen Sie mich nicht falsch, Doktor – ich mag meinen Job. Aber ein bisschen Freizeit wäre zur Abwechslung auch mal ganz nett. Ich könnte ausschlafen oder mir ein Hobby zulegen.«
»Ho ... Hobby?«
»Gartenarbeit zum Beispiel.« Ohne hinzusehen, zog der Mann eine Sense aus dem Mantel und hielt sie dem Psychotherapeuten direkt vor die Nase. »Soll entspannend wirken.«
Scheiße! Fend zuckte in seinem Sessel zurück.
»Okay, wahrscheinlich nicht ganz das Richtige für mich. Man sagt mir nicht gerade einen grünen Daumen nach.« Er zwinkerte. »Außerdem bin ich quasi mit meinem Beruf verheiratet. In spätestens hundert Jahren würde ich mich garantiert langweilen.« Sein Kopf neigte sich zur Seite. »Es geht mir nur ums Prinzip.«
Unangenehme Stille hing zwischen den vier Wänden.
»Es tut mir leid ...« Fend leckte sich die Lippen. »Ich fürchte, ich kann ihnen bei Ihrem Problem nicht helfen.«
»Das habe ich auch nicht erwartet«, erwiderte der andere und erhob sich langsam. »Ich musste mir das nur mal von der Seele reden.« Übergangslos streckte er ihm die Hand hin und Fend ergriff sie zögernd. »Danke fürs Zuhören, Doktor.«
»Gern geschehen, Herr Ende ... schätze ich ...« Stoisch beobachtete er seinen Patienten zur Tür schlendern.
»Ach und Doktor?«
»Ja?«
»Gönnen Sie sich ruhig ihren Kaffee. Das ändert auch nichts mehr.« Damit glitt er lachend durch den Rahmen und verschwand endgültig aus dem Behandlungszimmer.

Ende









Ähnliche Geschichten wie diese findet man in ihrem Ebook "Zum Teufel mit dem Jenseits!", das man hier bei Amazon kaufen kann.

Kurzbeschreibung:
Manchmal reicht es nicht, eine Leiche einfach nur zu begraben, man muss ihr außerdem noch die Schaufel über den Schädel ziehen, damit sie auch liegen bleibt. 
Der Tod ist relativ und auf dem Weg zur anderen Seite gibt es mehr Grauzonen, Schlupflöcher und Abzweigungen, als man vielleicht denkt …
Geister, Zombies, ein desillusionierter Vampir, ein heimgesuchter Werwolf, merkwürdige Begegnungen und der Sensenmann, der sich vom Teufel gemobbt fühlt. Sechs Geschichten, die auf unterschiedliche Weise erzählen, dass der finale Abgang eben doch vermeidbar sein kann.


Meine persönliche Meinung:
Daniela hat einfach immer sehr interessante Einfälle und kann diese auch ebenso spannend erzählen. Nachdem ich ihr anderes Ebook "Kleincrime" verschlungen habe, war ich so inspiriert von ihrer Art, Überraschungen und Wendungen in eine Geschichte einzufügen, dass ich in nur einer Woche mein Ebook "Leckerbissen" geschrieben habe, das dem selben Schema folgt. Da habe ich wieder einmal gemerkt, wie wichtig es als Autor ist, andere Bücher zu lesen!





Samstag, 11. Mai 2013

Wie bekomme ich mehr Follower auf Twitter?

Ich bin jetzt seit März 2009 auf Twitter tätig und habe dort mittlerweile drei Profile, die ich mehr oder weniger regelmäßig pflege. Ich habe zig tausende Tweets gelesen, bin Leuten gefolgt und wieder entfolgt. Ich verfolge Accounts mit geringer Followerzahl und Accounts mit mehreren tausend Followern. Daneben lese ich auch immer wieder Artikel und Bücher zu dem Thema.

Hier möchte ich Antworten auf die Frage geben: Wie bekomme ich mehr Follower auf Twitter?








1. Guter Content


Was machst du, wenn du eine neue Person auf Twitter entdeckst? Genau! Du gehst auf sein oder ihr Profil und liest, was diese Person so schreibt. Und anhand dieser Tweets entscheidest du dich, der Person zu folgen oder nicht.
Was bedeutet das?
Ganz einfach, du musst mit jedem deiner Tweets Qualität abliefern! Wenn du keine relevanten Informationen via Link vermitteln kannst, sollte das was du schreibst die Leute wenigstens zum Lachen bringen. Humor funktioniert sehr gut, habe ich über die Jahre gemerkt.
Wenn deine Tweets Inhalt und Gehalt haben, werden die Leute dir bereitwillig folgen.

Ich habe einen Account, über den ich zu 90% meine dummen Sprüche ablasse, die sonst nie jemand zu hören bekommen würde (was schade wäre! ;). Hier steht also Humor im Vordergrund.
Mit meinem anderen Account bin ich als Self-Publisher und Autor unterwegs. Mit diesem Account möchte ich andere Autoren und Verlage erreichen. Humor hat hier auch seinen Platz, aber ebenso wichtig sind hilfreiche Schreibtipps, Links zu guten Artikeln, gute Bilder zum Thema Schreiben oder Blogposts wie diesen.

Du musst guten Content nicht immer selbst fabrizieren.
Folge Leuten, die gute Tweets schreiben und retweete sie. Dadurch wird deren Tweet in der Timeline deiner Follower angezeigt und auch, dass DU retweetet hast! Merkst du was? Andere werden auch DICH retweeten, wenn deine Tweets Gehalt haben, eben aus diesem Grund. Sie lesen deinen Tweet und denken sich "Das werden meine Follower nützlich finden!".

Interaktion ist wichtig!
Darum geht es ja bei Twitter: Mit anderen Menschen kommunizieren und interagieren. Prominente, die vorher ganz weit weg waren, können plötzlich ganz nah an ihre Fans, wenn sie es denn möchten. Damit stärken sie noch mehr die Bindung an sich.
Was kannst du als Nicht-Promi da machen?
Dich ebenso austauschen mit anderen! Hat jemand einen guten Tweet oder einen interessanten Link gepostet, dann danke ihm dafür oder schreibe kurz, wie dir der Content gefallen hat!


Zusammengefasst:

- Tweets schreiben mit Gehalt (Gute Links, witziger Spruch, interessante Bilder)!
- Gehaltvolle Tweets anderer retweeten!
- Interaktion! Beantworte andere Tweets, stelle Fragen, gib Feedback usw.!


Das ist also gute Qualität. Was ist dann schlechte Qualität?
Schlechte Tweets beinhalten keine relevanten Informationen für meine Follower. Sie haben keinen Gehalt. Über solche Tweets können sie weder lachen, noch werden sie über etwas, für SIE relevantes, informiert.

In Klartext: Es interessiert keine Sau, ob du Hunger hast oder dir gerade den Ellbogen gestoßen hast. Es sei denn, du hast eine Spider-Man-Torte vor dir (Bild anhängen!) oder du hast dir den Ellbogen an der Tür eines goldenen Helikopters gestoßen (Bild anhängen! Vom Heli, nicht von deinem Ellbogen!).
Ich glaube du weißt, was ich damit sagen möchte.
Zum Thema Bilder noch ein Wort: Es interessiert keinen, was du gerade isst, es sei denn es ist etwas außergewöhnliches (Spider-Man-Torte!).

Zu häufiges tweeten und retweeten ist auch eine Möglichkeit, seine Followerzahlen möglichst gering zu halten. Solche Leute verschwinden ganz schnell aus meiner Timeline. Vor allem weil diese Tweets in der Regel keinen Wert haben. Manche, die für ihre Seite oder ihren Blog, etc. werben, schreiben am Tag 10 mal den selben Tweet, um darauf hinzuweisen.
Sowas nervt.
Aber wie wirbt man angemessen für seine Werke?
Ich empfehle eine angenehme Streuung. Ein Tweet am Tag inklusive Link reicht! Im Idealfall jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit, um so all deine Follower abzudecken, die zu unterschiedlichen Zeiten online sind. Ich benutze dafür Hootsuite. Mit diesem Tool kann man Tweets planen, die dann automatisch an festgelegten Tagen zu festgelegten Uhrzeiten abgeschickt werden. So musst du nicht immer online sein und auch während eines Urlaubs bleibt dein Account aktiv.
Schreibe ansonsten hilfreiches, lustiges, interessantes, um deine Follower bei Laune zu halten. Sie kommen und bleiben wegen gehaltvoller Tweets und stören sich dann nicht, wenn auch die eine oder andere Werbung dabei ist. Schau dir mal die Timeline von @RichardNorden dazu an. Der kann das ziemlich gut. Eigentlich ist er das beste Beispiel für den gesamten Blogeintrag hier, also schau ruhig öfter bei ihm vorbei oder folge ihm am besten gleich! :)


Zusammengefasst:
- Kein Spam!
- Werbung streuen über einen längeren Zeitraum (z.B. eine Woche lang jeden Tag 1 Tweet)
- Fokus auf gehaltvolle Tweets legen, nicht auf die Selbst-Werbung









2. Ansprechende Bio


Wenn Leute auf dein Profil klicken, lesen sie nicht nur deine Tweets, sondern auch deine Biografie. Hier hast du die Möglichkeit, einem Besucher zu zeigen, wer du bist, was du machst, und welche Inhalte sie in deiner Timeline erwarten können. Ein Autor wird z.B. eher selten über Tierschutz twittern. Bei einem Fernsehkoch kannst du dir ziemlich sicher sein, nicht die aktuellen Musik-Neuerscheinungen zu erfahren.

Mit der Biografie hast du die Chance, die Menschen von dir zu begeistern. Humor ist auch hier ein sehr gutes Mittel! Hebe dir also deinen besten Spruch für diesen Bereich auf.
Ich als Autor habe als Biografie folgenden Text:
















Du solltest in diesen Text auch Links einfügen, um die Leute in deinen Blog oder auf deine Website zu führen. Wenn du magst, kannst du angeben, wo du wohnst und so Leute überzeugen, dir zu folgen, die aus dem selben Ort oder Bundesland kommen!









3. Gutes Profilbild


User sehen dein Profilbild noch vor deinen Tweets und deiner Biografie. Dementsprechend sollte dies gut erkennbar sein. Ein offenes, lächelndes Gesicht kommt am besten an. Humor-Accounts können auch mit einer Cartoonfigur oder ähnlichem punkten. Ich achte bei der Auswahl meines Profilbildes darauf, aus der Masse an anderen Avataren herauszustechen. Das kann man erreichen durch Form oder Farbe.
Ein absolutes No-Go ist meiner Meinung nach ein animiertes Gif als Avatar! Da können die Tweets noch so gut sein: Wenn sich während dem Lesen dabei ständig etwas auf dem Bildschirm bewegt, ist es für mich unlesbar.
Noch ein Tipp: Benutze auf Facebook, deinem Blog usw. das selbe Profilbild, um es deinen Fans leichter zu machen, dich wiederzuerkennen.









4. Auf sich aufmerksam machen


Wenn du die Schritte eins bis drei erfolgreich ausgeführt hast, ist es an der Zeit, Leute auf dein Profil zu locken. Das geht durch die sogenannten Hashtags: Wörter, die mit einem '#' davor versehen sind und Tweets dadurch für Leute sichtbar machen, die z.B. in den "Trending Topics" auf diesen Begriff geklickt haben.
Das kennt man ja von Fernsehshows wie "Germanys Next Topmodel" (#gntm) oder "Schlag den Raab" (#sdr): Die Leute verfolgen die Sendung und twittern darüber. Dann lesen sie andere Tweets und (jetzt kommt das gute!) faven oder retweeten Tweets, die ihnen gefallen!
Also, was sagt uns das? Hashtags benutzen, aber richtig!
Das Hashtag sollte natürlich zu dem Thema passen, über das du gerade einen Tweet verfasst hast. Achte auch darauf, deinen Tweet nicht mit solchen Hashtags zu verunstalten. #Niemand liest #gerne #Texte, die #ständig von solchen #Hashtags durchsetzt sind. Auch am Ende des Tweets sollte keine Hashtag-Flut erfolgen. Zwei bis drei sind das Maximum.
Schaue jeden Tag in die Trending Topics und gucke, ob du zu dem Thema etwas gehaltvolles schreiben kannst. Mit meinem Privataccount konnte ich dadurch sehr viele Follower ansammeln!

Es gibt natürlich noch andere Wege, Leute auf dein Twitterprofil zu locken. Setze einen Link auf deinen Blog oder deine Website. In deiner Email- oder Foren-Signatur kannst du die Leute auch auf deinen Account aufmerksam machen. Wenn du Bücher schreibst oder andere Dinge produzierst, die unter Leute kommen (Visitenkarten), füge auch hier einen Link ein!










5. Gib anderen, was du haben möchtest!


Eine asiatische Weisheit sagt: "Was man nehmen möchte, muss man erst richtig geben."
Du willst, das deine Tweets retweetet werden? Du willst Favs?
Dann sei großzügig und gib dies erst anderen und du wirst es ganz automatisch ebenfalls erhalten!
(Diese Weißheit sollte man übrigens auf sein ganzes Leben übertragen.)



Jetzt habe ich 10.000 Follower, was nun?


Ja, warum eigentlich das Ganze? Wozu brauche ich denn diese ganzen Follower?
Um sie auf deine Website oder deinen Blog zu führen, natürlich. Denn hier spielt sich alles ab. Hier lieferst du den Content, den man kaufen kann. Hier verkaufst du deine Bücher, deine Dienstleistung, usw. Hier sind die Anzeigen geschaltet, die dir pro Klick Geld einbringen.
Mit deinen vielen Followern versuchst du, dir eine Fangemeinschaft aufzubauen, die dir treu bleibt. Leute, die deine Sachen toll finden (weil sie toll sind!) und dann auch gerne darüber sprechen!

Wenn du diesen Blogpost nützlich fandest, teile ihn doch bitte mit deinen Followern, danke! :)


Fragen, Anregungen, Kritik?

Schreib in die Kommentare, was du über meinen Blogpost denkst und ob du vielleicht noch weitere Tipps hast, um mehr Follower auf Twitter zu bekommen!

Lies auch meinen Artikel:
Niemand liest deine Werbetweets!

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Weitere Links zum Thema:
Nix Beflindlichkeitstweets: 55 Twitter-Ideen, die nicht nach einem Egomanen klingen
Der perfekte Tweet: So sieht er aus!
7 schlaue Strategien für mehr Follower auf Twitter
10 Tipps: Wie bekomme ich mehr Follower auf Twitter?
7 Tipps für mehr Twitter-Follower
Tutorial: Wie bekommt man mehr Follower auf Twitter?



Dienstag, 7. Mai 2013

Lesung meiner Kurzgeschichte "Hunger"

Im freien Sprechen bin ich ganz schlecht.
Das weiß ich.
Gott sei Dank kann ich ein bisschen besser vorlesen und noch besser schreiben!
Ich fand die Idee einer Lesung auf Youtube dennoch so gut, dass ich es einfach mal gemacht habe. Dafür wurde extra für euch mein Wohnzimmer mit dem feinsten Geschmeide (ranziger Bettbezug und alte Tischdecken) ausgelegt und die Premium-Kamin-DVD reingeschmissen!

Lauscht nun meiner Kurzgeschichte "Hunger", die im Januar in der Anthologie "Der letzte seiner Art" im Mysteria-Verlag erschienen ist.
Natürlich könnt ihr euch auch das Ebook "Leckerbissen" mit dieser und vielen anderen Kurzgeschichten kaufen!


Wie fandet ihr meine erste Lesung? Wie findet ihr die Geschichte? Hinterlasst doch einen Kommentar hier im Blog oder auf Youtube! :)






Donnerstag, 2. Mai 2013

Mein erster NaNoWriMo!

Da ist das Ding!
Ich bin total glücklich und stolz, den "National Novel Writing Month" im April erfolgreich abgeschlossen zu haben!
Ziel eines NaNoWriMo ist es, 50.000 Wörter und somit einen ganzen Roman in einem Monat zu schreiben. Die Erstfassung, versteht sich. Die eigentliche Arbeit, das Überarbeiten, folgt danach.

Ich habe am ersten Band der Doppelmond-Saga geschrieben und bin mit diesem Projekt leider nicht ganz auf mein Ziel, 45.000 Wörter zu schreiben, gekommen. Daher habe ich noch zwei Doppelmond-Kurzgeschichten vollendet, habe mein Ziel erreicht und dann auch noch die 50.000 Wörter geschafft, die das Standard-Ziel beim NaNoWriMo sind.

Am Ende musste man seine geschriebenen Wörter auf der Website eintragen und wurde dann als "Gewinner" freigeschaltet, bei dem man neben dem Gewinner-Zertifikat auch verschiedene Badges und Coupons bekam.

Meine NaNo-Statistik
Was habe ich durch den NaNoWriMo gelernt?

1. Eine gute Planung des Plots und der Szenen ist extrem wichtig für einen guten Schreibfluss. Wenn du genau weißt, wo du hin willst, verirrst du dich unterwegs auch nicht!
2. Egal, wie viel du geplant hast: Während dem Schreiben verändert sich das meiste noch einmal und es kommen Szenen hinzu, die nicht vorgesehen waren.
3. Jeden Tag zu schreiben ist gut und die Motivation durch den NaNoWriMo ist enorm!
4. Manchmal fällt es einem sehr leicht, manchmal ist es eine reine Quälerei, um sein Tagesziel an Wörtern zu erreichen.
5. Mit kleinen Schritten erreicht man große Ziele!
6. Unterwegs auf dem Smartphone schreiben macht Spaß, manchmal mehr als am PC!
7. Wenn es gut läuft, und man viel Zeit hat: Mehr schreiben! Dadurch kompensiert man Tage, an denen man es nicht schafft, in die Tasten zu hauen.




Ich kann jedem, der gerne schreibt nur empfehlen, am NaNoWriMo teilzunehmen!
Mehr zum NaNoWriMo gibt es auf Wikipedia oder auf der offiziellen Website!


Eigene Excel-Tabelle in die ich jeden Tag
die geschriebenen Wörter eingetragen habe.