Sonntag, 26. Oktober 2014

Crowdfunding für meinen Roman

Schon vor vielen Wochen und Monaten habe ich den Entschluss gefasst: Ich werde meinen Roman mittels Crowdfunding finanzieren. Die Voraussetzungen dafür sind einfach zu gut, um es nicht zu probieren!


Aktueller Stand: Wörter: 96.073 | Taschenbuch-Seiten: 275



Was ist Crowdfunding?

Die deutsche Übersetzung "Schwarmfinanzierung" lässt es schon erahnen: Ganz viele Menschen (im besten Falle), unterstützen eine Person und deren Projekt, um die Umsetzung zu gewährleisten.


Im Gegenzug gibt es sogenannte "Dankeschöns":


Das kann alles sein: Vom Poster über Postkarten oder Lesezeichen bis hin zu der supergeilen Collectors-Edition mit handsignierter Buchausgabe.


Die wohl bekannteste Plattform ist Kickstarter, über die schon viele tolle Projekte finanziert wurden. Das "deutsche Kickstarter" lautet "Start Next".



Warum will ich Crowdfunding benutzen?

Ganz einfache Antwort: Ich möchte mich finanziell nicht überheben. Und zusätzlich kann ich euch ganz viele tolle Sachen anbieten, was ich sonst, wegen dem leidigen Thema "Geld" nicht könnte! :)

Da ich Qualität abliefern will, sind ein Korrektorat und Lektorat ebenso nötig wie ein professionell gestaltetes Buchcover!

Das kostet Geld.

Und ich gehe davon aus, dass diejenigen, die mein Buch lesen wollen, gerne dazu bereit sind, mich zu unterstützen. Ich habe in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass ich schreiben kann und meine ersten Testleser des Romans fanden die Geschichte richtig gut. Nach einer weiteren Überarbeitung meinerseits kann nur noch ein Profi den Text verbessern.


Was mich auch zuversichtlich stimmt: Ich hab echt viel in Petto!

  • Drei Booktuberinnen, die mein letztes Werk sehr positiv bewertet haben
  • Viel gutes Videomaterial für meinen "Vorstellungstrailer"
  • Sehr positive Bewertungen auf Amazon
  • Gute Grafiken aus alten Projekttagen, die ich in tolle Printprodukte umwandeln kann
  • Vier bereits veröffentlichte Bücher, die ich als "Dankeschöns" anbieten kann
  • Viele liebe Menschen, die mich unterstützen werden


Es gibt Start Next - Projekte, die diesen ganzen Background nicht hatten, und trotzdem zu ihrem Startkapital gekommen sind. Dennoch will ich nicht zu optimistisch sein, und sage mir immer wieder:


"Meine Crowdfunding-Kampagne muss wie mein Roman sein: Gut durchdacht, gut geplant, mit 100% Einsatz und viel Geduld!"


Das sind meine Zutaten für einen guten Roman und eine gute Kampagne. Ohne all das wird es nicht funktionieren!



Was ist wichtig für einen guten Auftritt bei Start Next?

Das ist ein subjektives Empfinden, aber Folgendes habe ich bei allen bisher erfolgreichen Projekten entdecken können:
  • Ein gutes, aber auch kurzes Video, in dem ich mich und mein Projekt möglichst gut präsentiere. Alles über 3 Minuten ist zu lang.
  • Alles was man bieten kann in die Wagschale werfen, um die Leute von einem zu überzeugen. Erst wenn du brennst, kannst du andere anstecken!
  • Die "Dankeschöns" müssen eine gute Qualität haben, preislich in einem vertretbaren Rahmen bleiben und bei der Herstellung in den Zeitrahmen passen.
  • Unterstützung! Von Freunden und dem Netzwerk. Nur dadurch kommt die Kampagne in Schwung, die Leute stoßen darauf und spenden vielleicht für dein Projekt!


Wer kann mich unterstützen?

Das will auch überlegt sein. Welche Supporter kann ich aktivieren, um meine Kampagne bekannt zu machen? Spontan fallen mir folgende ein:

  • Freunde / Arbeitskollegen (Flyer geben, Link schicken, aber nie aufdringlich sein dabei!)
  • Presse / TV (Pressemitteilung schreiben, Lokalsender, -presse anschreiben)
  • Buchhandlungen (Flyer, Postkarten, etc. auslegen lassen)
  • Booktuber (Anchreiben und fragen, ob sie über meine Kampagne berichten wollen)


Die Dankeschöns

Je nachdem wie viel einer von euch spenden möchte, bekommt er etwas dafür zurück. Das kann vom Sticker-Set bis zur XXL-Limited Edition des Buches alles sein. Je höher die Spende, desto größer das Dankeschön-Geschenk, logisch. Meine Arbeit dabei ist, dass ich die Kosten dieser Dankeschöns inkl. dem Versand an euch im Vorfeld kalkulieren muss. Neben den Kosten für die Dankeschöns muss ich ja auch meine Kosten für die Buchherstellung (weshalb ich das ja alles mache) decken können! Das macht ja keinen Sinn, wenn ich am Ende mit Null Euro raus komme und mein Roman nicht finanziert ist :). Klingt lustig, wäre aber mehr als peinlich! Also: Vorbereitung ist alles! Und Mathe! (Oh Gott!).




Meine To Do Liste für die nächsten Wochen:

  • Preise für Korrektorat, Lektorat, Buchsatz und Cover einholen
  • Video drehen, bearbeiten, schneiden
  • Dankeschöns ausdenken, die ich anbieten will und errechnen, was mich diese kosten
  • Werbung planen (Flyer? Lesezeichen? Facebook-Werbung?)
  • Pressemitteilung schreiben

Und das alles neben dem Schreiben meines Romans, dieser wöchentlichen Blogposts und dem monatlichen Newsletter.

Niemand hat behauptet, dass es einfach wird! o_____0

Wer wissen will, wann es losgeht mit meiner Kampagne, was ich im Hintergrund so alles vorbereite, und sowieso überhaupt nix verpassen will, abonniert jetzt meinen Newsletter.


Gehabt euch wohl und meidet die Dunkelheit, liebe Leser!





Freitag, 24. Oktober 2014

Videorezension zu "Alle Kurzgeschichten aus Nuun"

Booktuberin Christiane hat eine ganz tolle und auch kritische Videorezension zu meinem Buch geschrieben!






Mein Buch "Alle Kurzgeschichten aus Nuun" gibt es auf Amazon!






Sonntag, 19. Oktober 2014

Meine erste Lesung - Nervosität besiegt und viele Bücher verkauft!

Ich konnte vorbereiten, was ich erzähle. Ich konnte vorbereiten, was ich vorlese. Aber ich konnte mich nicht darauf vorbereiten, wie es sein wird, das alles unter meiner Nervosität vorzutragen.

Aktueller Stand: Wörter: 94.335 | Taschenbuch-Seiten: 270

Gestern Abend war es soweit.
Meine erste Lesung.
Mein erstes Mal.

"Vorleseentjungferung" quasi.
"Still im Kämmerlein sitzen und schreiben" wurde zu "Rausgehen, vor Leuten sitzen und meine kranken Gedanken vorlesen".

Puh!

Ich stand zwar schon zweimal auf der Bühne in einer Hauptrolle und hatte insgesamt 400 Leute vor mir im Publikum, aber es ist doch noch mal was anderes, wenn man alleine da sitzt und von sich erzählen soll.

Als Autor bin ich ja normalerweise geplagt von Selbstzweifeln was meine Texte angehen, aber in dieser Hinsicht war ich total gechillt. Immerhin haben schon drei tolle Booktuberinnen meine Stories für "sehr gut" befunden.
Das war weniger mein Problem.

Das Problem war meine Vergangenheit.

Ihr kennt das bestimmt auch aus eurer Schulzeit:

"Benjamin, lies doch bitte mal den ersten Abschnitt vor!", sagte die Lehrerin und schon saß ich da. Hochnervös, Herzschlag bis zum Hals, aus dem eigentlich die Stimme kommen sollte.

Kam sie auch, aber tröpfchensweise.

Meine Atmung blockierte mich, denn leider fand mein Körper Atmen generell schon immer sehr wichtig, daher wurde aus meiner Stimme dann stets eine Art Rumgestammel mit langen Pausen nach jedem dritten Wort.

Grausam!

Diese Erinnerungen machten mich nervös. Werde ich es schaffen, gut und flüssig vorzulesen?

Und auf einmal ist die Hütte voll

Erstmal ein "Publikums-Selfie" :)
Das grenzte schon an feindlicher Übernahme. Mein geiler Freundeskreis war fast vollzählig anwesend, alle Tische des Veranstaltungsortes waren gefüllt.

Insgesamt waren ca. 30 Leute da, auch drei ältere Damen, die ich nicht kannte.

Über die Freunde freut man sich, über Leute, die man nicht kennt, aber mindestens genau so! :)

Nun gut, jetzt sollte man meinen, meine Nervosität hätte sich gelegt.
Ha! Weit gefehlt!


Auch wenn das Publikum fast nur aus Personen bestand, die ich kannte, waren es eben... Personen die ich kannte! :) Auch da will man sich nicht blamieren und will eine gute Show abliefern, oder?

Autor Marco Reuther, der neben mir sein Buch an diesem Abend vorstellte, hatte eine kleine Leinwand und einen Beamer dabei. Freundlicherweise bot er mir im Vorfeld per Email an, dass ich ihm ein Bild schicken könne, das während meiner Lesung dann gezeigt wird. Coole Sache, also habe ich ihm gleich ein Bild meiner Fantasywelt Nuun zukommen lassen.


Das sah auch super aus und die Lesung konnte um Punkt 19 Uhr beginnen!

Teil 1: Meine Welt, meine Charaktere und Ich

Im ersten Part meiner Lesung habe ich davon erzählt, wie ich dazu gekommen bin, Geschichten zu schreiben, seit wann meine Fantasywelt Nuun existiert und wie diese funktioniert.

Das Sprechen vor dem Publikum fiel mir am Anfang etwas schwer, aber mit der Zeit legte sich das.

Dann ging ich auch schon dazu über, meine erste Geschichte vor zu lesen. Ich wählte "Die Begegnung" aus meinem ersten Kurzgeschichtenband.

Nach den ersten drei Sätzen merkte ich: Das klappt ganz gut!

Meine Atmung war nicht zu schnell, mein Herz klopfte nicht zu stark, meine Stimme hatte genug Platz im Hals, um laut und klar durch meinen Mund in die Ohren des Publikums zu gelangen.

Nach der Lesung habe ich noch ein paar Hintergrundinformationen zu der Geschichte verraten und dann gab ich ab an meinen Autorenkollegen Marco Reuther, der aus seinem Buch "Der Lemmes" vorlas.


Teil 2: Fünf Uhr morgens, Blähungen auf der Tavernen-Toilette und $$$

Wie beim ersten Teil habe ich erst mal wieder ein bisschen von mir erzählt.

Ich berichtete dem Publikum, dass ich am liebsten Werktags schon um 5 Uhr morgens aufstehe, um zu schreiben. Dann habe ich einfach das Wichtigste schon getan für diesen Tag und habe den Kopf noch frei.

Vorgelesen habe ich den Anfang der Geschichte "Die Gruft".
Die Geschichte, die bisher von meinen Kritikern sehr viel Lob erfahren hatte.

Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Dieb Samuel in einer Taverne auf der Toilette sitzt und einen Darmwind unterdrücken muss, weil er sich sonst verraten würde, denn zwei Männer handeln vor seiner Kabine gerade einen Raubzug aus.

Diese Szene sorgte im Publikum für viel Gelächter, was mich sehr gefreut hat!

Ein bisschen Humor ist immer gut, auch in meiner gemeinen, blutigen Welt Nuun.

Beendet habe ich die Geschichte mit einem Cliffhanger, denn ich will ja auch was verkaufen:
"Wer das Ende der Geschichte lesen möchte, kann dieses Buch direkt bei mir für nur 12 Euro kaufen!".

Das war dann mein Business-Move für den Abend.

Daneben habe ich auch noch meine Leckerbissen angeboten, sowie gratis Postkarten und Lesezeichen.

SOLD OUT!

Einer der wenigen Momente in
meinem Leben, wo mir Mathe
Spaß macht!
Nach der Lesung kam einer meiner Kumpel zu mir an den Tisch mit Geld in der Hand. "Juhuu, ich verkaufe ein Buch!", dachte ich und gab ihm auch noch ein Autogramm in mein Werk. Dann kam der zweite, dann eine gute Freundin und es ging irgendwie immer so weiter...

Und dann standen auch zwei der mir fremden Damen vor mir, die etwas weiter hinten gesessen hatten.

Diese sagten mir, dass ihnen meine Lesung sehr gefallen hätte und sie gerne ein Buch kaufen würden für sich und ihre Söhne. Oh Mann, da war ich dann wirklich baff! :)

Ich habe nicht damit gerechnet, viel zu verkaufen. Aber ich habe auch nicht damit gerechnet, nichts zu verkaufen.

Das ich am Ende ALLE "Alle Kurzgeschichten aus Nuun"-Exemplare los werden würde, hätte ich nie vermutet! :) Einer meiner Kumpel kaufte mir dann noch ein Leckerbissen ab, weil ihm das Cover so gut gefällt, sagte er.

Danach bin ich mit meinen Freunden, die mir nach der Lesung viel Lob zugesprochen hatten, noch in eine tolle Pizzeria, um erstmal was zu essen. Gesättigt ging es weiter in eine Cocktailbar, wo ich mir einen wohlverdienten Mojito gegönnt habe.

Der Abend war grandios! Wo soll meine nächste Lesung stattfinden? :)


v.l.n.r.: Ulrich Burger, Marco Reuther und neben ihm meine Wenigkeit


Verknüpfungen zu Themen in diesem Beitrag:

Gehabt euch wohl und meidet die Dunkelheit, liebe Leser!


Selbstbild nach dem Verkauf
meiner Bücher


Sonntag, 12. Oktober 2014

Wie bereite ich mich auf meine erste Lesung vor?

Meine erste Lesung steht mir bevor. Sie winkt mir vom Horizont aus zu, lacht mich aus und reibt sich genüsslich die Hände. Alleine bei dem Gedanken nässe ich mich ein und mein Herz schlägt mir bis zum Hals... Aber Vorbereitung ist die halbe Miete und davon möchte ich euch hier berichten.

Aktueller Stand: Wörter: 93.206 | Taschenbuch-Seiten: 267

Vorbereitung im Kopf

"Oh Mann, ich will das nicht!"

Das mag für Besucher meiner Lesung jetzt vielleicht etwas seltsam klingen, daher lasst es mich etwas entwirren: Ich habe definitiv Lust, Menschen meine Geschichten vorzustellen und sie neugierig darauf zu machen. Auch freut es mich, Leute zu unterhalten. Ebenso habe ich Lust drauf, an diesem Abend viele Freunde um mich zu haben und ihnen zu zeigen, was ich in meinem kranken Kopf so zusammenschustere. Das alles ist cool! Yeah, Baby!

"Was nicht cool ist: Ich muss vorlesen. Vor fremden Menschen und sogar meinen Freunden! Fuck."

Das konnte ich noch nie. In der Schule habe ich es gehasst. Nein, noch nicht mal das Vorlesen vor der Klasse, das war ja der absolute Super-Gau. Selbst von meinem Platz aus hatte ich Probleme damit und war super nervös. Meine Atmung verschluckte meine Wörter, mein Herzschlag tötet meine Stimme.

Warum also tue ich mir das an? Bevor ich jetzt eine Rede schwinge über Angst, Überwindung und sich weiterentwickeln, fasse ich mich einfach kurz: Es muss sein. Ihr wisst warum.

Jedes Mal, wenn ihr Angst habt, es aber trotzdem macht, wisst ihr auch, warum ihr es tut: Angst soll nicht unser Leben einschränken. Manchmal ist der Kampf schwer, ab und zu verlieren wir ihn, aber aufgeben zu kämpfen dürfen wir nicht. Gut, jetzt hattet ihr sie doch, meine Rede über die Angst. Sorry, Autoren-Krankheit.

Okay, jetzt wisst ihr also, das ich an diesem Abend sterben werde. Falls ich vor meiner Lesung also vielleicht nicht ganz so der nette, entspannte Zeitgenosse bin, wisst ihr warum. Seid mir nicht böse, nach meiner Lesung können wir uns dann gerne bei 5-8 Bier unterhalten und dann kann ich auch wieder lachen!

Kommen wir zum seriösen Teil dieses Beitrages! Dafür setze ich auch meine Brille auf die Nasenspitze, nur für euch!

Vorbereitung des Handwerks

Was soll an diesem Abend eigentlich passieren?
Wie lange lese ich vor?

Das sind alles Fragen, die ich im Vorfeld mit dem Veranstalter (UB-Verlag) geklärt habe. Neben mir wird noch Autor Marco Reuther ein Buch vorstellen. Beide haben wir 30 Minuten, jeweils geteilt in 2 x 15 Minuten.
Nur Vorlesen sei auch nicht gut, habe ich gesagt bekommen. Die Leute wollen auch etwas über den Autoren und seine Sicht auf das Schreiben erfahren. Aha. Oh Mann. Fällt mir aber definitiv leichter, als vor zu lesen, immerhin! :)

Gut, also habe ich diesen Plan hier geschmiedet:

Erste 15 Minuten:
- Mich vorstellen
- Meine Welt / Charaktere grob vorstellen / Roman erwähnen
- Vorlesen

Zweite 15 Minuten:
- Wann ich schreibe / Wie ich schreibe (Struktur, Vorlieben usw.)
- Geschichte vorlesen
- Auf den Kauf meiner Bücher (Leckerbissen / Alle Kurzgeschichten aus Nuun) und meine kostenlosen Postkarten und Lesezeichen aufmerksam machen

Klingt schon ganz passabel, oder?

Ich habe mich dann einfach mal hingesetzt und habe mich mit meinem Smartphone aufgenommen und die Lesung so gehalten, wie ich sie mir vorstelle. Schnell wurde mir klar, das ich meine Erklärungen kürzen muss und darauf achten muss, welche Geschichten ich vorlese.

Mit einer Online-Stoppuhr konnte ich schnell feststellen, wie lange es dauert bestimmte Kurzgeschichten vorzulesen.

Mir war auch wichtig, die Location vorher zu besuchen. Das konnte ich passenderweise mit der Lesung meiner lieben Autorenkollegin Sabine Osman verknüpfen, die mich überhaupt erst dazu angestupst hat, da mitzumachen!

Ich konnte also sehen, wie groß der Raum ist, wie viele Leute dort reinpassen und so weiter. Das nimmt mir ein bisschen die Nervosität, denn ich komme dort am 18. Oktober nicht in ein komplett neues Umfeld.

Natürlich habe ich mich auch ausgerüstet für den großen Tag:


Hier seht ihr, wer während meiner Lesung
die Buchhaltung übernehmen wird.


Hier die Bücher, die ich an dem Abend
verkaufen möchte.
ALLE!
Gebt mir eure Asche und ihr bekommt
dafür jede Menge kranke Gedanken von mir! :)


Postkarten und Lesezeichen gibt
es an dem Abend gratis!

Bleibt mir am Ende nur zu sagen: Ich freue mich auf alle Besucher. Und ich hoffe, dass ich trotz meiner Aufregung ein bisschen unterhalten kann! :) Weitere Informationen zu meiner Lesung inkl. Karte zur Location!

Weitere Logbücher über meine Arbeit am Roman und dem dem
Dasein als Autor findet ihr hier.

Gehabt euch wohl und meidet die Dunkelheit, liebe Leser!





Sonntag, 5. Oktober 2014

Diese 9 Dinge solltest du als Autor auf Buchmessen bei dir haben!

Wenn man als Autor außerhalb seiner Schreibhöhle unterwegs ist, wird es knifflig, denn: Man muss sich vorbereiten und vorher packen. Und zwar die richtigen Sachen! In den letzten Jahren war ich immer mal wieder auf Tour und möchte euch berichten, wie mein perfekt gepackter Rucksack aussieht. Vielleicht hilft es auch gerade denjenigen, die nächste Woche auf der Frankfurter Buchmesse sind! :)

Aktueller Stand: Wörter: 91.999 | Taschenbuch-Seiten: 263

1. Werbematerial
Davon nehme ich immer ausreichend mit. Flyer, Lesezeichen und meine kleinen Leckerbissen verteile ich gerne mal einfach so an Besucher auf einer Convention oder auch mal an Markus Heitz oder Tommy Krappweis :).
Ich habe gemerkt, dass für die fremde Masse um mich herum die Lesezeichen interessanter sind wie der x-te Flyer. Auf der RPC in Köln kamen diese sehr gut an und es kamen sogar Leute auf mich zu, die welche haben wollten!


Leute nehmen eher etwas an, wovon sie einen Nutzen haben, wie z.B. Lesezeichen.

2. Visitenkarten
Etwas weniger spannend, aber auch wichtig. Gerade wenn ich mich mit einem Autorenkollegen unterhalte oder mit Leuten bei denen es wirklich um das nackte Business geht, ist eine schlichte Visitenkarte mit Kontaktdaten wichtig. Natürlich kann die auch cool gestaltet sein, sollte aber dennoch alle Infos enthalten, die man darauf erwartet. Auch eine Idee, die ich aber noch umsetzen muss: Eine Lesezeichen-Visitenkarte in einem Format, das auch in den Geldbeutel passt :).

3. Notizbuch und Stifte
Sollte natürlich Standard sein, habe ich aber auch schon vergessen, weil ich mir dachte, ich kann ja alles auf dem Smartphone notieren. Was aber, wenn man ein Buch signieren soll oder ähnliches? Stifte übrigens bewusst in der Mehrzahl, falls einer mal den Geist aufgibt. Ja, ich bin Pessimist und ich stehe dazu! :)

4. Smartphone bzw. Digitalkamera
Wenn ich schon mal unterwegs bin, habe ich auch gleich immer ein Gerät dabei, um Fotos zu machen. Damit kann ich sehr guten Content generieren, sprich Bilder, um damit später meine sozialen Kanäle zu füttern oder meinen Blogpost optisch aufzuwerten. Gute Fotos sind wichtig, gerade für deinen Blog!
Auf deinem Smartphone kannst du auch live von der Veranstaltung interessante Tweets schreiben und damit deine Gefolgschaft unterhalten. Vielleicht gibt es ja auch ein Bild von dir und deinem Lieblingsautoren? Gleich auf Facebook und Twitter posten! :)

5. Den Plan der Messe / Programmheft
Ich mache mir meistens vor der Veranstaltung schon einen eigenen Plan, was ich besuchen möchte oder welche Menschen ich treffe. Oft frage ich im Vorfeld online auch schon Leute, ob sie sich mit mir treffen wollen.

6. Genug Geld
Gerade wenn man sich viele tolle Dinge kaufen möchte, ist es wichtig, genug Bargeld dabei zu haben. Klingt logisch, wird in dem ganzen Trubel und den Vorbereitungen aber gerne mal vergessen. Lieber ein paar Scheine mehr einpacken, falls es nach der Messe noch in ein Restaurant geht mit Kollegen oder Lesern! :)

7. Wasser und eine Kleinigkeit zu essen
Ich habe immer ein bisschen was eigenes dabei um nicht komplett auf das Angebot vor Ort angewiesen zu sein. Gerade wenn die Schlangen an den Ständen zu lange sind, und man keine Zeit hat, ist das Gold wert! Nichts ist schlimmer, als mit einem Loch im Bauch Leistung bringen zu müssen.

8. Kaugummi
Ein guter Atem ist von Vorteil bei der mündlichen Kommunikation mit seinen Mitmenschen. Ich habe schon zweimal den Fehler gemacht und vor Ort Speisen mit Zwiebeln zu mir genommen, ich weiß also wovon ich rede!

Der letzte Punkt ist nichts zum Mitnehmen, aber es liegt mir dennoch am Herzen:

9. Triff deine Fans!
Ein bis zwei Wochen vor der Messe kannst du deine Fans dazu ermutigen, ein Treffen mit dir auszumachen! Was gibt es cooleres, als die Leute, die deine Facebook-Seite geliked haben oder dein Buch gelesen haben, persönlich zu treffen? Ich habe dazu immer eine Grafik gebastelt und in meinen sozialen Kanälen veröffentlicht.




Weitere Blogposts über meine Autoren-Touren:
Mai 2014: Role Play Convention in Köln
August 2014: Fantasie und Rollenspiel Konvent im Saarland
März 2013: Vorbereitungen für die FaRK Teil 1
April 2013: Vorbereitungen für die FaRK Teil 2
April 2013: Rückblick FaRK 2013
Juli 2013: Promo-Tour in Köln
Juli 2013: Promo-Tour in Hamburg


Gehabt euch wohl und meidet die Dunkelheit, liebe Leser!