Sonntag, 28. Dezember 2014

Etappenziel erreicht: Mein Roman ist bereit für neue Testleser!

Nach monatelanger Arbeit ist mein Romantext jetzt endlich bereit, in die nächste Testleserunde zu gehen. Im April bekamen bereits befreundete Autorinnen den Roman zu lesen.

Jetzt seid ihr dran: Die Leser! :)





Aktueller Stand meines Romans:


101.282 Wörter. 
Das entspricht ca. 290 Taschenbuch-Seiten!




*O-Ton des Autors Benjamin Spang, nachdem er
das Wort "ENDE" unter sein Manuskript setzen konnte!



Warum überhaupt eine zweite Testleserunde?

Nun ja, ganz einfach: Die Vorbereitungen meiner StartNext-Kampagne laufen noch. In's Lektorat kann ich meinen Text noch nicht geben, denn um die Kosten dafür zu decken mache ich das Crowdfunding ja überhaupt! Da macht es doch Sinn, die Zeit zu nutzen und ein paar Leser nach ihrer Meinung zu fragen, oder?

Hast du Bock? Werde Testleser/in!

Bedenke aber, dass es nicht nur einfach "hinsetzen und lesen" bedeutet. Du musst konzentriert und bewusst lesen, dir währenddessen immer wieder Dinge notieren und kritisch hinterfragen! Und Zeit hättest du dafür auch nur vier Wochen und zwar von Mitte Januar bis Mitte Februar.
Um dir die Arbeit zu erleichtern, liefere ich einen Fragebogen mit, den du ausfüllen musst.

Wie dieser Fragebogen aussieht?

Hier ein kleines Beispiel:

  • Wie gut fandest du mein Buch? Vergib ihm eine Schulnote (1= hat mir sehr gut gefallen, 6=hat mir überhaupt nicht gefallen
  • Wie gerne würdest du eine Fortsetzung der Geschichte lesen wollen auf einer Skala von 1 (Nein danke) bis 5 (Unbedingt!)?
  • Konntest du meinen Text flüssig lesen?
  • Erinnert dich das Buch an andere Bücher oder AutorInnen? Wenn ja, an welche?
  • Fandest du Charakter XY sympathisch? Wenn ja, warum? Wenn nicht, warum?


Diese und viele weitere Fragen würden auf dich niederprasseln, wenn du dich als Testleser/in anbietest.


Okay, immer noch Interesse? Dann schau mal, ob du diese Kriterien erfüllst:

  • Du möchtest mir dabei helfen, meinen Roman zu verbessern
  • Du kannst ein Buch lesen und sagen, was dir daran gefällt / nicht gefällt und dies auch begründen
  • Du hast keine Scheu davor, mir deine ehrliche Meinung zu dem Roman zu sagen
  • Du hast vom 15. Januar 2015 bis 15. Februar 2015 genug Zeit, um mein Buch (300 Taschenbuchseiten!) zu lesen und mir Feedback dazu zu liefern

Wenn all diese Punkte auf dich zutreffen, dann schreib mir doch einfach eine Email! :) Am besten an benjamin.spang@gmail.com!



Vielen Dank!



Gehabt euch wohl, liebe Leser!




Sonntag, 21. Dezember 2014

5 Gründe, warum ich schreibe

Ich habe mich schon oft nach meiner Motivation gefragt, fiktive Geschichten zu schreiben.

Wieso machst du das?


Aktueller Stand: Wörter: 101.218 | Taschenbuch-Seiten: 290


Wieso stehe ich von Montag bis Freitag um 5 Uhr Morgens auf und schreibe zwei Stunden?


1. Weil es Spaß macht

Ich habe schon immer gerne Gott gespielt.
Dinge aus dem Nichts erschaffen, aus der grauen Soße in meinem Kopf, die durch unzählige Filme, Geschichten, Bücher, Erlebnisse und all deren Kombinationen vorhanden ist. Daraus picke ich mir die Zutaten (ob bewusst oder unbewusst), die ich benötige, um daraus etwas Eigenes zu kreieren.

Ebenso macht es mir Spaß, an einem Text so lange zu arbeiten, bis man das bestmögliche Ergebnis erzielt hat. Oft passiert es mir, das ich erst während des Überarbeitens eine Idee bekomme, die der Geschichte die sprichwörtliche Krone aufsetzt. Diese Idee war vielleicht schon die ganze Zeit während des Schreibens da, aber sie wollte sich mir nicht zeigen. Ein gutes Gefühl, wenn man sie dann doch entdeckt und die Geschichte damit verbessern kann.

Ich unterhalte auch furchtbar gerne.
Meine Leser sollen nach Nuun, meiner Fantasywelt reisen, und die Städte, Pflanzen und skurrilen Lebewesen entdecken. In ihren Köpfen sollen meine Charaktere lebendig werden, sie sollen von meinen Worten gefesselt werden, eintauchen und nach dem Lesen meiner Geschichten denken "Wow, ich will dorthin zurück. Gib mir mehr!".




2. Spuren hinterlassen

Ideen, die durch meinen Kopf gingen, sind gebannt auf Papier. Ein wunderbarer Gedanke.
Jedes Buch, das ich schreibe, jeder Text, den ich veröffentliche hat die Chance, für immer bestehen zu können. Ich bin irgendwann tot und mein faules Fleisch unter der Erde.
Und dann?
Bleiben noch die Erinnerungen meiner Freunde und ein paar Fotos auf irgendeiner Festplatte.

Meine Texte bleiben und können weiterhin andere Menschen unterhalten und neue Ideen in ihnen entfachen. Vielleicht ließt irgendwann jemand einen meiner Texte und beginnt dann selbst mit dem Schreiben.

Ich will etwas Großartiges hinterlassen nach meinem Tod.


3. Mich mitteilen

In meinen Geschichten kann ich Werte und Ideen vermitteln, die mir wichtig sind. In meiner Geschichte "Die Gruft", habe ich z.B. gezeigt, das man alte Pfade vielleicht verlassen sollte, wenn es keinen Spaß mehr macht, auf ihnen zu wandeln. Da steckt immer auch ein Teil von mir drin, in diesen Mitteilungen. In einer meiner anderen Geschichten zeige ich, das ein Krieg zwischen zwei Völkern nicht zwangsläufig von jedem Mitglied dieser Völker ausgefochten werden möchte.
Das macht Spaß und ich finde es spannend, solche ernste Themen aufzugreifen und sie mit Vampiren, Werwölfen und Steampunk zu erzählen. Mein Roman geht auch in diese Richtung. Dort ist u.a. der Zusammenhalt der Familie ein Thema.


4. Ich bin unabhängig

Ein weiterer Grund, weshalb ich schreibe: Ich brauche sonst niemanden dazu. Ich kann als Ein-Mann-Geschichtenfabrik arbeiten und bin unabhängig.
Vor wenigen Jahren war ich noch der Videospieleentwicklung zugetan. Vieles, was für ein fertiges Spiel nötig war, konnte ich nicht und ich war auf andere angewiesen. Das lief die meiste Zeit sehr gut, aber dennoch war es immer wieder frustrierend für mich.
Die beste Idee ist wertlos, wenn man sie nicht umsetzen kann.
Jetzt erstelle ich das Produkt "Buch" von der ersten Idee bis zur Verföffentlichung komplett selbst, was mir eine ungeheure Befriedigung verschafft.


5. Wegen dem Geld

Nein. Lange habe ich gedacht, ich mache es, um reich und berühmt zu werden. Da gibt es leider schnellere Wege. Dennoch glaube ich, dass wenn ich viele Romane schreibe und meine Arbeit so gut wie möglich mache, es sich irgendwann auszahlt, auch aus finanzieller Sicht.

Ja, ich will irgendwann einmal vom Schreiben Leben können.
Findest du das gut?
Dann unterstütze mich doch und kauf dir mein Buch. :)

Vielen Dank!


Schreibst du auch? Warum?


Gehabt euch wohl, liebe Leser!







Sonntag, 14. Dezember 2014

4 Dinge, die mich vom Schreiben abhalten

... und wie ich mit ihnen umgehe.


Aktueller Stand: Wörter: 100.358 | Taschenbuch-Seiten: 287


1. Mein Brotjob

Bild: GG Berlin / pixelio.de
Unangefochten auf Platz 1.

Jeder, der berufstätig ist und nebenbei schreibt, wird mir zustimmen. Acht Stunden und mehr nimmt mir der Brotjob von meinem Tag. Aber er gibt mir auch etwas: Struktur und einen Tagesrhythmus.
Das mache ich mir zunutzen und passe mich diesem Rhythmus an. Statt mich zu grämen, frage ich mich: Was kann ich außerhalb der acht Arbeitsstunden an Schreibarbeit erledigen?
Eine ganze Zeit lang habe ich immer nach der Arbeit noch eine Stunde geschrieben. Oft hat es dann aber an der Konzentration gemangelt und in Verbindung mit der fehlenden Energie wurde es zur Qual. Ich war vom Arbeitstag einfach schon zu durchgelaugt. Also habe ich es mir angewöhnt (was sehr lange gedauert hat!), meinen Tag früher zu beginnen. Ich stehe jetzt bereits um 5 Uhr auf, um in Ruhe ganze zwei Stunden in meine Schreibprojekte zu stecken.

Dinge die nicht so viel Denkarbeit erfordern erledige ich jetzt nach meinen 8 Stunden auf der Arbeit. Zum Beispiel Marketing, Blogposts wie diesen oder Grafikarbeiten. Dabei kann man auch Musik hören und sich gut entspannen.


2. Der Partner

Ich liebe Sie und ich verbringe furchtbar gerne Zeit mit meiner Freundin. Aber die Natur der Partnerschaft erfordert natürlich die Investition von Zeit. In diesem Falle rate ich jedem Autor und jeder Autorin, sich einen Partner zu suchen, der damit klar kommt, das man ein tägliches Schreibpensum zu erfüllen hat. Wenn diese Grundvoraussetzung nicht gegeben ist, helfen auch andere Tipps nicht weiter :).


3. Das Internet

Ich möchte nicht irgendwann auf dem Sterbebett liegen und sagen müssen: "Ich war ganz besonders gut darin, Katzenvideos auf Youtube zu gucken!". Das ist mein Hauptantrieb, Facebook und andere Ablenkungen aus dem Internet zu schließen, und mich konzentriert auf meine Schreibprojekte zu konzentrieren. Ich nehme mir täglich eine gewisse Zeit vor, in der ich ausschließlich an meinen Texten arbeite. Alles, was mich ablenken könnte, bleibt geschlossen. Der Browser ist nur geöffnet, falls ich etwas recherchieren muss. Dafür reicht Google.
Um 5 Uhr, meiner Schreibzeit, habe ich gar keinen Browser geöffnet. Ich starte mein Schreibprogramm und nach 2 Stunden schließe ich es wieder.
Alles andere kann warten bis Abends.




4. Marketing

Da mir Marketing besonders viel Spaß macht, kann es schon mal passieren, das ich eher eine neue Werbeidee verfolge, als am eigentlichen Schreibprojekt zu arbeiten. Besonders verlockend, wenn man sich einredet, das man das ja schließlich machen muss, um Bücher zu verkaufen. Hier empfehle ich, die Zeit dafür im Blick zu halten und generell immer sehr viel mehr Zeit ins Schreiben zu stecken und dieses auch immer zuerst zu erledigen. Nachdem ich meine feste Schreibzeit hinter mir habe, kann ich mich guten Gewissens anderen Aufgaben widmen.


Schreibst du? Wie gehst du mit Ablenkungen, welcher Art auch immer, um und erreichst dennoch deine Schreibziele?


Gehabt euch wohl, liebe Leser!


Verwandte Blogposts:

- Drei gute Gründe, früh morgens zu schreiben


- Wie kriegt man ein Romanprojekt in den Griff?





Sonntag, 7. Dezember 2014

Kurzgeschichte: Der Lauf der Natur

Es wird Zeit, euch mal wieder nach Nuun zu schicken, liebe Leser!
Den Charakter und auch das Tier aus dieser Kurzgeschichte werdet ihr in meinem Roman wiederfinden. Viel Spaß beim Lesen! :)

Du willst die Geschichte auf deinem Tablet oder E-Reader lesen?
Kein Problem, ladet sie euch hier herunter! (pdf, epub, mobi)

Aktueller Stand: Wörter: 100.480 | Taschenbuch-Seiten: 288


Coverzeichnung: Marvin Herbring a.k.a. Vyse
Der Lauf der Natur

Blut lief aus der Kehle des Tieres in das dunkle Moos. Aus den winzigen, spitzen Zähnen ragte die Zunge hervor. Der Tod war noch nicht allzu lange her, denn es saßen keine Fliegen auf der Leiche der jungen Zirkulkatze. Der Werwolf grämte sich nicht und nahm dieses Geschenk Laturas an, griff sein Messer aus dem Gürtel und begann damit, das Fell von dem kleinen Körper zu schneiden. Der Lauf der Natur ist gnadenlos, aber Tan’Gros wusste, das dieser Lauf gerecht war. Er fing an den Läufen an, schälte die Haut nach unten und machte dann einen Schnitt an der Bauchdecke, um das Fell mit einem kräftigen Zug ganz vom Körper zu trennen. Unerwartet rann Blut über seine Pfoten und er merkte, dass er beim letzten Zug einen Teil des kleinen Katzenohres eingerissen hatte. Er versuchte, das rosa Fell nicht damit zu besudeln und schob es sich hastig in den Beutel. Es war ihm wichtig, nur das zu nehmen, was er wirklich brauchte und so legte er den gehäuteten Körper wieder auf das Moosbett, damit hungrige Vögel und Raubtiere davon satt werden konnten. Das Messer schob er in seinen Lendenschurz, dann breitete er seine Arme auseinander, um den dunkelroten Umhang hinter seine Schultern zu schieben, ohne ihn dabei mit seinen blutigen Pfoten anfassen zu müssen. Er drehte sich um, und nach  nur einem Schritt in die Himmelsrichtung des Flusses, an dem er sich waschen wollte, blieb er ruckartig stehen. Hinter einem Busch sah er sie. Er folgte ihr mit seinen Augen, bis die ausgewachsene Zirkulkatze hinter dem dicht begrünten Hügel hervorkam und ein gutturales Knurren von sich gab. Der Werwolf erkannte sofort, dass es sich um ein weibliches Exemplar handelte. Die weiße Mähne, die sich um Nacken und Schultern wand, war deutlich buschiger als bei den Männchen. Außerdem waren die violetten Wirbel, die auf dem rosanen Fell saßen, dunkler und zahlreicher.
Ein kräftiger Windstoß ging durch die breiten Blätter der hochgewachsenen Bäume, während sich die Raubkatze mit eleganten Schritten näherte. Ihrer zuckenden Nase sah man an, dass sie das Blut witterte. Wieder knurrte sie, zeigte jetzt aber deutlich ihre Reißzähne. Speichel rann über ihren breiten Unterkiefer auf den Boden. Tan’Gros starrte in zwei grimmige, gelbe Katzenaugen.
Dein Verlust ist schmerzlich, das weiß ich. Aber sei dir sicher, dass ich es nicht war, der das Leben deines Kindes nahm. Ich nahm nur, was Latura mir anbot.“, sagte Tan’Gros, ohne dabei seine Stimme zu benutzen.
Die Katze schloss ihr Maul, der Fluss an Speichel stoppte abrupt. Sie schnaubte stoßartig durch ihre Nase und brüllte dann aus ganzer Kraft. Tan’Gros’ Ohren dröhnten und die Blätter und Zweige um sie herum zitterten. Raben und andere Vögel ergriffen laut schnatternd die Flucht nach oben, so dass im nächsten Moment eine unangenehme Stille den Dschungel beherrschte. Der Werwolf wusste, dass er mit einfacher Ansprache nicht weiterkommen würde. Er musste zu härteren Mitteln greifen. Mittel, die er in den letzten Jahrzehnten einstudierte und beherrschte wie kein anderer.
Ruhig blieb er stehen und schaute auf die Katze. Bedrohlich wackelte sie mit ihrem langen, dünnen Schwanz, fast als wolle sie den Schamanen damit hypnotisieren. Ihre Augen funkelten und mit kleinen, unscheinbaren Bewegungen machte sie sich bereit, auf die Bedrohung vor sich zu springen und sie mit einem gezielten Biss in den Nacken zu töten.
Gewähre mir Eintritt, ich befehle es dir!“, dachte Tan’Gros, schloss die Augen und verlangsamte seinen Atem. Die Katze hob abwechselnd ihre breiten Vorderpfoten.
Ich möchte Zutritt, gewähre ihn mir! Sofort!“, dachte er erneut. Mit seinem Vertrauen in Latura und der Natur kniete sich Tan’Gros langsam auf den Boden des Dschungels und legte seine Pfoten auf die behaarten Oberschenkel. Seine Augen blieben geschlossen.
„Wir
sind es, die deine Heimat beschützen. Wir sind es, die euch nur töten, wenn wir hungrig sind. Wir sind es, die eure Existenz ehren und schätzen. Gewähre mir Eintritt! Sofort!“, sagte er stumm und atmete ruhig ein und wieder aus.
Die Zirkulkatze murrte, schloss ihr triefendes Maul und schlich auf den Werwolf zu, bis sie genau vor seiner Schnauze stand. Sie schnaubte und starrte ihn trotzig an. „Nein“, hörte Tan’Gros, als wäre es ein leises Flüstern des Windes. Der Blick der Katze ging auf seine blutbefleckten Pfoten. Dann schlängelte sie sich an ihm vorbei und beschnupperte ihr totes, gehäutetes Kind. Mit ihrer Tatze stupste sie gegen den rosa Leib, bis er vom Moos auf die Erde rutschte. Der Werwolf drehte sein linkes Ohr nach hinten und blieb dabei regungslos sitzen. Die Katze schaute auf, öffnete traurig ihr Maul und schloss es wieder. Ratlos schaute sie hinter sich zu Tan’Gros, verließ mit hängendem Kopf ihr Kind und verschwand in einem der zahlreichen Wildgreißbüsche.
Der Schamane blieb sitzen, bis die Tür zum Geiste der Katze verblasste. Er öffnete die Augen und schaute geradeaus in die Grüne Vegetation des Dschungels. Der Lauf der Natur war ohne Gnade. Gut, wenn man mir ihr reden konnte.

Lust auf eine weitere Kurzgeschichte? Jetzt lesen:
- Eine schlechte Nachricht



Gehabt euch wohl, liebe Leser!


Montag, 1. Dezember 2014

Filmkritik: Interstellar

Ich bin immer noch ein bisschen durch den Wind.

Eins vorweg: Interstellar ist ein richtig guter Film!

Vorrangig geht es um Menschen und Familie und zweitrangig um Raumfahrt und coole Raumschiffe. Aliens kommen überhaupt nicht vor. Das war auch meine Hoffnung.

Der Film stellt spannende Fragen und zeigt uns auf wie hoch der Preis dafür ist, diese Fragen beantworten zu können. Fragen zu Zeit, Raum und dem Finden eines neuen, bewohnbaren Planeten.
Ich habe nicht nur eine Träne vergossen bei dem Streifen, von den Sturzbächen meiner Freundin fange ich gar nicht erst an. Nehmt also Taschentücher mit, denn:

Falls ihr INTERSTELLAR noch nicht gesehen habt und er in einem Kino eurer Nähe noch läuft: Meine glasklare Empfehlung habt ihr! 

Ansonsten legt euch die DVD zu, das ist gut investiertes Geld!

Gerade bei Google die Frage gelesen: "Why wasn't Interstellar shot in 3D?"
Meine Antwort: Weil er diese Effekthascherei gar nicht nötig hat. Dieser Film braucht kein 3D!

Der beste Effekt ist das geile Drehbuch.

Die Autoren (Christopher und Jonathan Nolan) haben ihre Arbeit verdammt gut gemacht! Ich bin mir ziemlich sicher und hoffe es auch, gerade einen Film gesehen zu haben, der nächstes Jahr einen Oscar bekommt.

Apropos Effekte: Das war der erste Weltraumfilm den ich gesehen habe, bei dem die Szenen im All wirklich komplett ohne Geräusche und Musik gezeigt werden. Du sitzt im Kino und es ist einfach komplett Still. In einer Zeit, wo die Explosionen und Actionszenen immer absurder werden (Liebe Grüße an Michael Bay), sticht genau DAS doch besonders hervor, oder? Weitläufige Panoramen und in der Ecke, ganz klein die Raumstation. Und dazu eine Portion Stille. Sehr, sehr gelungen!

Der Film geht 3 Stunden, die sich nicht so anfühlen. Als würde man auf einem fremden Planeten landen auf dem die Zeit schneller verstreicht als auf der Erde.

War selten so begeistert von einem Film.

Schaut euch den Trailer an!

Hier könnt ihr Filmkritiken lesen!

Hintergrundinfos und mehr auf Wikipedia!