Donnerstag, 31. Dezember 2015

Mein Jahresrückblick 2015

Hallo, liebe Leser! :)

Auf diesem Wege wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2016. Was bei mir so los war dürft ihr gerne hier in meinem Video erfahren, da labere ich ein bisschen über die vergangenen 12 Monate.



Samstag, 14. November 2015

#ParisAttacks: Keine Lust auf Social Media

Es fing während des Fußballspiels an. Plötzlich sagte der Kommentator was von Schießereien und mehreren Toten. Das zog sich dann durch das gesamte Spiel, bis am Ende die bekannten Szenen im Stadion zu sehen waren. Die Menschen durften das Stadion nicht verlassen, kurz brach Panik aus. Opdenhövel und Scholl wussten teilweise auch nicht mehr was sie sagen sollten. Alles sehr beklemmend und surreal.

Am nächsten Morgen war ich dann wieder am Computer, schaute auf Twitter und sah in den Trends, dass die Anschläge in Paris heiß diskutiert wurden. Ein paar Klicks später wurde mir das gesamte Maß dieses Unglücks bewusst und teilweise fehlte mir der Atem. Wie viele andere frage ich mich natürlich auch: "Warum?".

Ich schaute mir viele Tweets in meiner Timeline an. Jeder zweite handelte von Paris, wie schlecht die Welt doch sei oder dass es doch besser ist, Liebe in die Welt zu tragen. So der Unterton der meisten Tweets. Dazwischen auch immer wieder normale Tweets, die auf einmal überhaupt nicht mehr interessierten bzw. so fehl am Platz wirkten, dass es fast schon schmerzte. Alltagsprobleme, lustige Sprüche, Links zu irgendwelchen Büchern auf Amazon. Alles banal angesichts der aktuellen Ereignisse.

Und auf einmal merkte ich, dass mich Twitter gerade sehr abnervt. Ich konnte weder die einen noch die anderen Tweets lesen. Sollte ich auch was schreiben? Ich war sprachlos und machte dies mit dem Tweet "[...] #ParisAttacks" deutlich. Ansonsten? Nichts mehr. Ich hatte keine Lust mehr auf Twitter und das Gegacker.

Facebook? Auch nicht besser. Plötzlich ändert wieder jeder sein Profilbild und zeigt sich solidarisch und es werden wieder coole Designs erstellt. Damals bei Charlie Hebdo waren es Stifte, die wie Waffen benutzt wurden, diesmal ist es der Eiffelturm, der als Peace-Zeichen verwendet wird. Hashtags werden populär sowie Weißer Text auf schwarzem Grund. Es wiederholt sich alles, aber irgendwie ändert sich nichts.

Oder?

Ich fühle mich sprachlos und freudlos. Machtlos allerdings fühle ich mich nicht. Ich habe die Macht, Gutes in diese Welt zu bringen, anderen zu helfen, nett zu sein, höflich und wohlwollend und Zivilcourage zu zeigen. Das ist meine Macht, die ich dem Bösen dieser Welt entgegensetzen kann. Jeden Tag. Ich kann etwas tun.

Was denkt ihr dazu?
Was fühlt ihr diesbezüglich?

Ich würde sehr gerne mit euch darüber diskutieren, schreibt doch in die Kommentare was ihr denkt.


Dienstag, 27. Oktober 2015

Schöne #FBM15-Erinnerungen - Teil 4

Sie hat bereits vor meiner Wenigkeit ihren Fantasyroman erfolgreich via Crowdfunding finanziert: Eva Maria Höreth.

Sie war eine der Personen, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe. Schon einige Zeit lang hatten wir Kontakt, nicht zuletzt wegen ihrer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne, die ich als eine von vielen "Vorlagen" für meine eigene benutzt habe. Ihre Blogposts lese ich immer gerne, weil sie informativ sind und ich danach immer ein bisschen schlauer bin als zuvor. Auch auf Facebook und Twitter verfolge ich ihren Weg als Autorin und Mensch :).

Am letzten Messe-Abend sind wir zusammen mit Nina essen gegangen und haben uns super unterhalten und Wissen ausgetauscht. Liebe Eva, ich wünsche dir viel Erfolg mit Teil 1 und 2 deiner Moonwitch-Romane!

Hier könnt ihr Eva finden:

Ihr Blog: http://www.evamariahoereth.de/moonwitch/
Facebook: http://www.facebook.com/evamariahoereth
Twitter: https://twitter.com/eva_m_hoereth
Instagram: https://instagram.com/eva_m_hoereth/




Montag, 26. Oktober 2015

Blut gegen Blut - Klappentext

Hallo, liebe Leser, Fans und Verfolger! :)

Gerade bin ich dabei, mich dem Klappentext zu meinem düsteren Fantasyroman "Blut gegen Blut" zu widmen und ich wollte euch ein paar Fragen stellen.




Hier meine bisherige Version:

Katrina, eine junge Mechanikerin, lebt mit ihren Eltern im Grenzgebiet zum dunklen Land. Nicht nur äußere Bedrohungen führen dazu, dass ihre Familie auseinanderbricht.
Katrinas verzweifelter Versuch, ihre Mutter vor einem großen Fehler zu bewahren, zwingt sie zu einer abenteuerlichen Reise, auf der sie feststellen muss, dass Werwölfe und Vampire Jagd auf sie machen.
Was wollen sie ausgerechnet von ihr?
Und kann sie der fanatischen Doppelmond-Agentin, auf deren Zeppelin sie mitreisen darf, vertrauen oder benutzt sie Katrina für ihre eigenen Zwecke?

Eine spannende und zugleich unberechenbare Fantasygeschichte in einer Welt ohne Sonnenschein.
 

1. Findet ihr den Text ansprechend?
2. Was erwartet ihr von dem Buch, wenn ihr nur den Klappentext kennt?
3. Was könnte ich an dem Text eurer Meinung nach verbessern?

Schreibt eure Meinung in die Kommentare! Vielen Dank! :)



Mittwoch, 21. Oktober 2015

Schöne #FBM15-Erinnerungen - Teil 3

Am Messe-Freitag besucht und direkt wohlgefühlt am Stand des Shift-Magazins zusammen mit Daniel Höly.

Ihn kenne ich schon ein paar Monate durch seine Crowdfundingkampagne sowie Twitter. Daniel Höly ist der Macher hinter dem Shiftmagazin, einem wirklich gelungenen Gesellschaftsmagazin, dass sich in die Bereiche Hirn, Herz und Horizont unterteilen lässt. Zwei Ausgaben sind bereits erschienen, die mir wirklich sehr viel Lesevergnügen bereitet haben. Daniel am Stand zu treffen war für mich ein ebenso großes Vergnügen, denn der Macher ist genau so wie sein Magazin: Extrem sympathisch!

Hier könnt ihr Daniel und das Shiftmagazin finden:

Shift bestellen: https://juiced.de/shop/
Daniel Höly auf Twitter: https://twitter.com/juicedaniel
Shiftmagazin auf Twitter: https://twitter.com/juiced_de








Dienstag, 20. Oktober 2015

Schöne #FBM15-Erinnerungen - Teil 2

Gleich am 2. Tag der Messe getroffen und ins Herz geschlossen: Annika Bühnemann.

Schon lange kannte ich ihre Website und ihre Videos auf Youtube, von daher war es mir auch wichtig, sie mal persönlich kennen zu lernen. Gemeinsam haben wir uns einige Vorträge angeschaut und sind auch mal Abends zusammen mit anderen Essen gegangen. Gemeinsam haben wir uns Nachts auch in das Abenteuer "Frankfurter S- und U-Bahn" gestürzt, so dass wir uns beide nicht so verloren vorkommen mussten und wohlbehalten zu Hause ankommen konnten.

Liebe Annika, ich hoffe wir sehen uns bald wieder! :)

Hier könnt ihr sie finden:

Website: http://www.vomschreibenleben.de/
Youtube: https://www.youtube.com/user/AnnikaBuehnemann?gl=DE&hl=de
Facebook: https://www.facebook.com/VomSchreibenleben
Twitter: http://twitter.com/AnnikaBuhnemann







Montag, 19. Oktober 2015

Schöne #FBM15-Erinnerungen - Teil 1

Mit ihr habe ich eigentlich die gesamte Messe verbracht: Nina C. Hasse.

Schon lange kennen wir uns über Twitter und den anderen bekannten Social Media-Kanälen, auf der Frankfurter Buchmesse haben wir uns dann das erste Mal live und in Farbe getroffen.
Sie ist freiberufliche Lektorin, schreibt aber auch selbst Romane und Kurzgeschichten. Ihren Steampunk-Krimi "Ersticktes Matt" durfte ich bereits test lesen und ich kann euch sagen: Superb! Auf dieses Buch dürft ihr euch wirklich freuen.

Hier könnt ihr Nina im Internet finden:

Ihr Blog: https://ninahasse.wordpress.com
Facebook: https://www.facebook.com/nina.c.hasse
Twitter: https://twitter.com/nina_hasse
Instagram: https://www.instagram.com/ninaswriting/




Sonntag, 18. Oktober 2015

Meine Frankfurter Buchmesse 2015

"Fuck! Verlaufen!"


Das war mein allererster Eindruck auf der Frankfurter Buchmesse. Nach 5 Sekunden Aufenthalt. Irgendwann habe ich die tausend Pläne und Bezeichnungen dann verstanden und bin entsprechend so gelaufen, dass ich mein Ziel erreichen konnte:

Selfpublishing-Area in Halle 3.0


Dort habe ich mich auch sehr lange aufgehalten, denn dort gab es immer wieder interessante Vorträge. Gleich darauf habe ich auch die wunderbare Nina C. Hasse getroffen. Mit ihr habe ich schon sehr lange guten Kontakt und wir haben beide auch jeweils die Romane des anderen test gelesen. Mit ihr habe ich die gesamte Zeit auf der Messe verbracht. Zusammen haben wir Halle 3 erkundet und waren erschlagen von den vielen Ständen und Infos die da auf einen losgelassen wurden. Highlight war auf jeden Fall der Stand mit dem dicken Twilight-Buch. Den haben wir dann später auch im Vollrausch komplett demoliert. Nein, Spaß beiseite. Wir waren friedlich. Diesmal!

Der Orbanism Space auf der Frankfurter Buchmesse. Sehr gute Vorträge!

Am ersten Tag haben wir uns auch Halle 4.1 angeschaut, vor allem wegen dem Orbanism-Space. Dort gab es ein Selfpublisher-Treffen und ein paar Tage später auch ein Buchblogger-Treffen. 

Die echten Menschen hinter den Profilen 


v.l.n.r.: Nina C. Hasse, Annika Bühnemann, Buchbloggerin Daggi

Mein absolutes Highlight war nicht die Messe selbst sondern die Menschen die ich dort kennen gelernt habe. Damit meine ich komplett neue Bekanntschaften aber auch Leute, die ich bisher nur über Twitter oder sonstige Plattformen kenne. 

v.l.n.r.: Zwei Bärte für ein Halleluja! Alexander Batel // Katharina Jach, die Literaturina :)

Hier konnte man sich endlich mal richtig kennen lernen, quatschen und sich auch über das Schreiben austauschen. Ich habe erfahren was die anderen so fabrizieren und ich selbst habe natürlich auch von meinen Projekten erzählt. 

v.l.n.r.: Autor Danny R. Wood // Daniel Höly, Mensch hinter dem Shift-Magazin // Autorin Eva M. Höreth

Ich hatte eigentlich konstant Menschen um mich herum, welche die gleiche Leidenschaft teilen wie ich: Das Schreiben. In meinem Alltag habe ich das leider überhaupt nicht, was ich definitiv ändern muss.

Buchblogger-Treffen



Auf einmal war der Orbanism-Space voller Menschen. Zu 90% weiblichen Menschen. Da kam ich mir mit menem Bart recht alleine vor. Hier habe ich die tolle Daggi getroffen sowie Dahlia, die ebenfalls Geschichten mit Vampiren und Werwölfen schreibt. Auch getroffen: Anis Allerlei, Rebecca Reiss, die Literatouristin und Eva Bergschneider sowie die tolle Katharina Jach.
Ich habe viele Lesezeichen und Karten verteilt und zusammen hatten wir tolle Gespräche übers Bloggen und Schreiben. Auf der Bühne gab auch ein paar interessante Vorträge, die das Treffen sehr bereichert haben.

Meine Goodie-Bags


Um den Leuten, mit denen ich mich über das Internet schon so gut verstanden habe eine Freude zu machen, habe ich im Vorfeld schwarze Umschläge mit allerlei Goodies vorbereitet. Die habe ich dann via Social Media angekündigt, natürlich auch für meine Leser und Fans!
Auf der Messe habe ich sie dann aber hauptsächlich den besagten Kontakten überreicht.
Meine Buttons habe ich auch gerne verschenkt und die kamen auch alle supergut an :).

Die Abende nach der Messe


Essen gehen, natürlich.
Am ersten Abend mit Nina C. Hasse alleine, mit der ich mich sehr gut über das Schreiben unterhalten habe.
Am zweiten Abend gingen wir mit anderen Autorinnen ins Skyline Plaza. Da war ich mit meinen blutigen Fantasygeschichten zwar etwas alleine unter all den Liebesromanschreiberinnen, aber der Abend war trotzdem ganz gut :).
Hier möchte ich auch Annika Bühnemann erwähnen, die ich am zweiten Messetag das erste mal in echt treffen durfte. Sie war auch fleißig am Filmen und ich möchte euch hier ihr Video zu Tag 2 präsentieren, in dem ich auch ein bisschen rumkaspere:



Am letzten Abend konnte ich endlich die tolle Eva Maria Höreth kennen lernen. Sie hat bereits vor mir ihren Fantasyroman via Crowdfunding finanziert und daher hatten wir schon sehr lange Kobtakt uebers Internet. Mit Nina zusammen haben wir uns toll unterhalteb ubd ubser Wisseb ausgetauscht.

Am Stand des Shift-Magazins


Ebenfalls ein Highlight.
Endlich konnte ich Daniel Höly mal persönlich die Hand drücken. Auch er hat eine sehr erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hinter sich und konnte damit sein Magazin "Shift" finanzieren. Ausgabe 1 habe ich mir während der Kampagne als Unterstützer gesichert, mittlerweile habe ich Ausgabe 2 auch gekauft und war ebenso begeistert über die Qualität. Einfach toll! Auch der Mensch Daniel Höly hinter dem Magazin ist extrem sympathisch und ich werde schauen, dass ich ihn und sein Magazin auch weiterhin unterstützen kann.

So, ihr geht jetzt shoppen! Und zwar beide Ausgaben des Shift-Mags!


Mein Fazit.


"Lassen Sie mich durch! 
Ich bin Autor!" ;)
Von der Messe habe ich in 3 Tagen tatsächlich nur 2 Hallen geschafft. Das war alles echt übelst groß und hat mich richtig erschlagen. Dank vieler toller Bekanntschaften wurde diese riesengroße Messe für mich zu einem kleinen Familientreffen mit ganz ganz tollen Menschen, die ich bisher gar nicht so richtig kannte.
Fast würde ich hier sogar ein Herzchen platzieren, aber wir wollen es mal nicht übertreiben. Ich habe einen Ruf als bärtigen Dark-Fantasy-Autor zu verlieren ;).

Wer Bock hat mehr Infos über mich und mein Schreiben zu bekommen kann sich sehr gerne für meinen Newsletter anmelden. Der erscheint einmal im Monat, spamt euch nicht zu und fasst das Wichtigste über mein Schreiben zusammen.


Vielen Dank fürs Lesen meines Messeberichts.
Ihr dürft ihn gerne auf euren  Blogs oder Social Media - Plattformen teilen :).



Dienstag, 13. Oktober 2015

Triff mich auf der Frankfurter Buchmesse!

Ab morgen bin ich so oder so ähnlich auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs. Wenn du mich erkennst, quatsch mich doch einfach an. Es würde mich sehr freuen meine Leser, Fans oder Follower persönlich kennen zu lernen :).

Im Gepäck habe ich ein paar Doppelmond-Umschläge in denen u.a. exklusive Goodies enthalten sind. Wenn du cool bist, kriegst du vielleicht einen der Wenigen ;).



Sonntag, 11. Oktober 2015

Blut gegen Blut - Eintragen und gewinnen!

Ab sofort hat jeder die Möglichkeit sich auf www.blutgegenblut.de einzutragen und damit die Chance zum Release meines düsteren Fantasyromans eines von fünf Taschenbüchern zu gewinnen! :)

Ganz nebenbei wird auch jeder per Email benachrichtigt, ab wann es meinen Roman zu kaufen gibt. Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch.

Also jetzt hier eintragen: www.blutgegenblut.de.
Kein Spam!
Kein Abo!
Kein Bullshit!




Montag, 31. August 2015

Bücherstand und Lesung auf Europas größter Fantasymesse!

Am 29. und 30. August fand im Saarland, gleich bei mir um die Ecke, zum 3. Mal die "FaRK" statt. Ausgeschrieben bedeutet das "Fantasy und Rollenspielkonvent". Eine wunderbare zusammenkunft von Liebhabern fantastischer Unterhaltung. Darunter viele Cosplays, Steampunk-Aussteller und natürlich auch Bücherbegeisterte! :)
Bisher war ich nur Gast, dieses mal hatte ich einen eigenen kleinen Bücherstand und sogar eine Lesung!

Wie bereits auf der HomBuch teilte ich mir einen Bücherstand mit meiner Autorenkollegin Sabine Osman in der Bücherhalle. Dort konnte man meine Bücher kaufen, aber auch Buttons und Postkarten. Viele Freunde und Bekannte waren da und haben mich besucht, ebenso gab es zahlreiche Käufer. Die bekamen dann prompt ein Autogramm sowie eine Widmung in ihr frisch erworbenes Buch! :).



Am ersten Tag der Messe hatte ich in Lesesaal 2 meine erste Lesung aus meinem bald erscheinenden Roman "Blut gegen Blut". Elf Zuschauer hörten sich eines der Kapitel an, das ich vortrug. Ansonsten erzählte ich frei von der Leber weg von meiner Fantasywelt und was sich darin alles finden lässt.

Die Messe war richtig klasse, auch wenn ich leider nur wenig davon mitbekommen habe. Der Kontakt zu den Lesern und die vielen Käufer waren aber mehr als ein Trost dieses Umstandes.



Die nächste FaRK hier im Saarland findet leider erst wieder in zwei Jahren, also 2017 statt, da die Organisatoren eine verdiente Auszeit brauchen.

Du willst einmal im Monat alle wichtigen Infos über mich und meine Schreiberei erhalten? Dann registriere dich doch hier für meinen Newsletter! :)




Sonntag, 7. Juni 2015

Wie alles begann... (Teil 2)

Im letzten Blogpost habe ich bereits berichtet, dass meine Fantasywelt Nuun eigentlich für ein Computerspiel entstanden ist. Heute erzähle ich ein bisschen von der damaligen Entwicklung.




Es war eine spannende Zeit und ich war wirklich sehr motiviert, ein tolles Computerspiel auf die Beine zu stellen. Alleine war das natürlich unmöglich. Vor allem das Programmieren ist bis heute nicht meine Welt und so brauchte ich fähige Leute, die das, was in meinem Kopf entstanden ist, umsetzen konnten.

Wir waren ein virtuelles Team, verstreut im deutschsprachigen Raum, und haben hauptsächlich über unser Forum und ICQ kommuniziert. So erinnere ich mich an das Schreiben von superlangen Emails mit Markus Naumann, mit dem ich zusammen das Gamedesign ausgearbeitet habe. Oftmals waren es auch Worddokumente, die wir zusammen geschrieben haben. Unsere Köpfe haben geraucht und wir hatten ein paar wirklich gute Ideen!

Das Spiel sollte ein Echtzeitstrategiespiel sein mit drei Völkern: Werwölfe, Menschen und Vampire. Der Spieler sollte einem Charakter durch die Story folgen, aber er sollte auch alle drei Völker spielen dürfen. Das musste in der Geschichte enthalten sein und so schrieb ich zusammen mit Patrich Schmitt und Ingo Riehl (Wow, ich kann mich an die Namen erinnern!) eine Geschichte, in der das gegeben war. Und am Ende waren wir alle drei sehr zufrieden damit!

Als die Geschichte geschrieben war, konnte ich damit beginnen einen Namen für das Spiel festzulegen. "Projekt 05" war bisher nur der Arbeitsname.
Ich dachte viel nach, schrieb mir einige Namen auf und kam irgendwann zu dem Entschluss, dass "Twilight Symphony" passend wäre. Nein, liebe Leute: Mit den Twilight-Filmen kam diese Idee nicht, denn der Name entstand im Jahre 2007, und da war Edward noch gar nicht auf der Leinwand zu sehen! :)

Auf dieses Logo bin ich bis heute extrem stolz. Ich habe es aus zwei Schriftarten erstellt.
Links und rechts in dem "t" ist jeweils einer der beiden Monde zu sehen,
die in meiner Fantasywelt am Himmel stehen. 


Daneben waren die Zeichner unseres Teams auch sehr fleißig. Wahre Kunstwerke kamen dabei heraus, die mir heute teilweise noch als Cover für meine Bücher oder Zeichnungen innerhalb des Buches dienen. Die Zeichner hatten damals den größten Output und vor allem Simon Kramhöller hat mit seiner Kunst sehr dazu beigetragen, wie die Charaktere und auch die Welt heute aussieht, in der meine Geschichten spielen, denn er hat nicht nur meine Ideen umgesetzt sondern auch sehr viele eigene Ideen einfach als Zeichnung zum Leben erwacht!

Simon Kramhöller ist ein begnadeter Künstler. Besucht seine Website.


Auch auf Youtube waren wir auf der Suche nach Zeichnern:




Stolz bin ich auch auf die vielen Neider damals. Unser Gästebuch war voller Kommentare wie schlecht wir doch seien. Ein eindeutiges Zeichen dafür, gerade an etwas Großem dran zu sein! :)


Das war meine Aufgabe: Die Welt mit seinen Bewohnern erschaffen und das Gameplay ausarbeiten. Was macht der Spieler eigentlich? Wie erzeugt man Spielspaß? Die Dokumente oben im Bild dienen mir heute noch als Inspiration.

Wir arbeiteten jahrelang an dem Konzept, trugen Ideen zusammen und entwickelten Konzepte. Das kostete sehr viel Zeit, machte aber auch unglaublich viel Spaß. Mitarbeiter kamen und gingen, wir ließen nicht nach und verfolgten ein gemeinsames Ziel.

Bald war es dann auch an der Zeit an dem eigentlichen Spiel, also der Programmierung usw. zu arbeiten. Darüber berichte ich aber im nächsten Blogpost, inklusive bewegter Bilder von "Twilight Symphony"! :)


Liebe Grüße,
Benjamin Spang


Sonntag, 31. Mai 2015

Wie alles begann... (Teil 1)

Wo nahm die Reise seinen Anfang?
Es wird Zeit für einen Rückblick. Der wird seinem Namen sogar gerecht, denn wir reisen ganze 11 Jahre in die Vergangenheit!


Es war im Jahre 2004 als ich den Film Underworld sah. Damals auf meinem Mini-Fernseher, auf dem ich heute aufgrund des Retro-Feelings nur noch Super Nintendo spiele. Der Film hat mich beeindruckt. Die düstere Stimmung, die Coolness von Selene und auch die Waffen, mit denen sich Vampire und Werwölfe bekämpfen.

Underworld (2003) - Wikipedia - Filmtrailer

Ja, damals war die Welt noch in Ordnung! Vampire waren düster, cool und verbrannten bei Sonnenlicht. Niemand ahnte, dass diese wunderbaren Geschöpfe bald einer aussterbenden Spezies angehören würden.

Die Entwicklung und Gestaltung von Computerspielen war damals mein großes Hobby. Gerade hatte ich meine Ausbildung zum Mediengestalter begonnen, die für mich nur ein Sprungbrett in die Spieleindustrie darstellte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch bereits mehrere Projekte unter meinem eigenen Label "Dragon Productions" hinter mir, darunter auch welche die sich jahrelang in der Entwicklung befanden. Das, was ich begann, wollte ich unbedingt auch fertigstellen: Modifikationen für Spiele und Level, alles ohne eigene Programmierung, denn das war nie mein Ding. Mit diesen Projekten war ich sogar öfter mal in Spielezeitschriften zu sehen und einmal sogar im Fernsehen bei "Giga Games".

Auch damals habe ich schon gerne eigene Videos erstellt. Darunter ein "Dragon Productions Werbefilm", der die Zeit damals sehr gut wiederspiegelt und viele meiner Projekte zeigt:



Nachdem ich also Underworld gesehen hatte, wusste ich, was mein nächstes Projekt werden sollte: Ein Echtzeit-Strategiespiel im Stil von Warcraft 3 mit Vampiren, Werwölfen und Menschen. Keine Modifikation oder Add-On für ein existierendes Spiel, sondern etwas Eigenständiges!
Ich schrieb ein erstes Grobkonzept und baute mir ein Team auf, darunter Programmierer, 3D-Grafiker, Zeichner und sogar Leute für die Story, denn die war mir besonders wichtig. Ich wollte, wie heute auch, etwas Tolles abliefern. Das Spiel sollte Spaß machen, die Hintergrundgeschichte aber auch.




Am 10. Januar 2005 begannen somit die Arbeiten an "Projekt 05", wie wir es lange Zeit nannten. Das Baby brauchte einen Namen, damit man drüber sprechen konnte. Ich schrieb Designdokumente, Konzepte, befasste mich mit Gamedesign und so weiter. Eben das, was ich konnte. Daneben spielte ich noch zahlreiche Echtzeit-Strategiespiele, um deren Mechanik zu studieren und eigene Ideen zu entwickeln.

Das Team dahinter saß nicht an einem Ort, sondern war verstreut über ganz Deutschland und sogar der Schweiz und Österreich. Wir waren ein sogenanntes "Virtuelles Team" und kommunizierten über ein Forum, Email und ICQ. Facebook, Twitter und Whatsapp? Gab es damals noch nicht.


Neben Underworld orientierte ich mich auch an dem Film "Van Helsing".

Ich habe noch so viel zu erzählen, aber das soll es für diesen Post erstmal gewesen sein. Demnächst geht es dann weiter und ihr könnt die ersten Ergebnisse unserer damaligen Bemühungen begutachten. :)

Gehabt euch wohl, liebe Leser!

(Hier könnt ihr Teil 2 lesen!)





Sonntag, 24. Mai 2015

Recherche für meinen Roman

Ja, auch ein Fantasyautor mit eigener Fantasywelt muss auf dem Boden der Tatsachen bleiben und hin und wieder Dinge aus der realen Welt recherchieren. Ich kann mir ja nicht für alles Mögliche neue, eigene Vorgehensweisen überlegen. So funktioniert z.B. ein Schweißtgerät in meiner Welt genau so wie in der realen. Warum auch nicht?




Ich denke ihr habt verstanden, worauf ich hinaus will. Daher heiße ich euch recht herzlich willkommen in meiner großen Recherchenkiste. Hier lagert all das Material, das ich bisher benötigt habe, um meinen Roman zu schreiben und gewisse Vorgänge glaubhaft zu schildern.


1. Wie ist das Leben auf dem Bauernhof?

Da meine Hauptfigur auf einem Bauernhof lebt, musste ich folgende Frage beantworten: Wie ist das Leben auf einem Bauernhof? Welche Arbeiten fallen an?
Nein, dafür habe ich nicht Farmville gespielt, obwohl das im Nachhinein kein schlechter Gedanke ist. Ich habe Google befragt und bin u.a. auf diese Website gestoßen :).

Bauer Wilfried und seine krassen Chicks haben mir sehr geholfen das Leben auf dem Bauernhof besser zu verstehen! :).



2. Wie funktioniert ein Schweißgerät? Und was ist Schutzgasschweißen?

Die Hauptfigur meines Romans arbeitet in einer Werkstatt und beherrscht das Schweißen sehr gut. Das hieß für mich, dass ich mich über das Thema informieren musste. Als Computermensch habe ich von solchen Sachen nämlich sowas von keine Ahnung! :)

In meinem Roman soll ein Charakter auch einen Fehler beim Schweißen machen, damit mein Hauptcharakter seine Fähigkeiten demonstrieren kann. Was kann da passieren? Ich bin auf dieses, sehr gute Video gestoßen, das mich auch die Kunst des Schutzgasschweißens gelehrt hat :).

Interessant:
Argon, in flüssiger Form gelagert, wird zusammen mit Kohlendioxid in einem gewissen Verhältnis gemischt. Dieses Gas hat die Aufgabe beim Schweißen den Sauerstoff fern zu halten. Es verdrängt ihn und wird daher auch in Lebensmittelverpackungen verwendet, um diese länger haltbar zu machen. Es ist geschmacks- und geruchlos und ungefährlich für den Körper.


3. Die Beziehung zwischen Tochter und Mutter

Diese soll ja bekanntlich ganz besonders innig sein. Auch hier habe ich viel gesucht, auch in Foren und auch konkret nach Problemen die ein Mädchen mit seiner Mutter haben kann. Denn auch darum geht es in meinem Roman. Wie könnte sich eine Tochter mit ihrer Mutter streiten? Was könnte die Mutter Schlimmes tun, was ihr die Tochter nie verzeihen würde?


Das sind drei Themen, die vielleicht nicht sehr spannend sind aber in meiner Geschichte vorkommen und so wahrheitsgetreu wie möglich erklärt werden müssen.


Sonntag, 17. Mai 2015

Warum du dich freuen solltest wenn dein Roman raubkopiert wird

“The Enemy of the Author is Not Piracy, But Obscurity” 
- Tim O’Reilly





Vor kurzem habe ich dieses Bild auf Facebook entdeckt:



Darunter, wie immer, eine hitzige Debatte darüber, was man gegen diese "Kopierwelle" und die Raubkopierer tun könnte. Mein Tipp: Auf jeden Fall seine Zeit weniger mit solchen Diskussionen auf Facebook verbringen und stattdessen mehr Zeit in die eigenen Schreibprojekte stecken!

Solche Bilder oder ähnliche sehe ich immer wieder. Und ich frage mich auch stets, was es bringen soll, diese Bilder zu erstellen, zu teilen oder zu diskutieren.

Aktuell arbeite ich hart an meinem Debütroman, was bedeutet: Morgens um 5 Uhr aufstehen, zwei Stunden schreiben, acht Stunden arbeiten gehen, einige Stunden Marketing am Abend. Und das über Monate hinweg.

Anstrengend. Sehr sogar.

Alles für "Blut gegen Blut", meinem Roman, der, sobald er veröffentlicht ist, auf irgendwelchen illegalen Tauschbörsen landen wird. Punkt.

Das ist mir bewusst. Aber ich weiß auch: Ich kann nichts dagegen tun. Außer das nächste Buch schreiben. Und das übernächste. Und das überübernächste.

Geistiges Eigentum zu klauen ist ein Verbrechen, definitiv! Würdet ihr mich morgens um 5 Uhr fragen, nachdem ich mich zum Schreiben aus dem Bett gequält habe, was ich mit einem Raubkopierer meines Romans machen würde, glaubt mir: Die Todesstrafe wäre ein harmloses Urteil dagegen!

Aber: Es ist die harte Realität.
Also, liebe Selfpublisher: kommt klar damit oder hört auf Bücher zu schreiben.

Gerade die, die erst mit dem Schreiben angefangen haben, vergessen, dass es auch einen sehr positiven Effekt hat, wenn eure Bücher auf Tauschbörsen landen:

Ihr werdet gelesen!

Ja, richtig. Leute laden sich eure Bücher illegal und lesen sie vielleicht sogar. Und wenn nicht, hätten sie auch niemals Geld für euer Buch ausgegeben. Und wenn sie eure Geschichte gut finden, kaufen sie sich vielleicht das Buch oder euer nächstes oder übernächstes. Oder sie liken eure Seite auf Facebook oder folgen euch auf Twitter und werden in Zukunft zu einem treuen, zahlenden Leser. Ohne die Raubkopie wären sie niemals auf euch gestoßen!

Daher hier mein eigenes Bild dazu:



Statt euch auf diese Raubkopierer zu konzentrieren, befasst euch lieber damit, über Social Media, Buchmessen und Lesungen eine treue Fanbasis aufzubauen. Ignoriert die Menschen, die eure Arbeit missachten und bündelt eure Kraft, diese in zahlende Kunden zu verwandeln, indem ihr immer bessere, grandiosere Geschichten erfindet!

Wie seht ihr das? Habt ihr schon mal ein Buch raubkopiert? Seid ihr selbst Autor und kämpft gegen Raubkopierer? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!

Am Ende noch eine Überraschung:
Es gibt sogar Autoren, die ihr Buch ganz bewusst gratis veröffentlichen und diese Sache mit den Raubkopien ähnlich sehen wie ich.


Hochachtungsvoll,
Benjamin Spang


Sonntag, 10. Mai 2015

Das Casting für meinen Roman 'Blut gegen Blut'

Angenommen mein Roman "Blut gegen Blut" wird verfilmt...



Hier eine kleine Auswahl der Schauspieler, die ich für die Rollen meines Romans besetzen würde. Natürlich verrate ich nicht, wer welche Rolle spielt und es sind auch längst nicht alle Charaktere vertreten!


David Carradine 
(Wikipedia)




James Gandolfini


Renée Zellweger


Robin Williams 


Winona Ryder 




Man wird ja wohl noch träumen dürfen... :)






Sonntag, 3. Mai 2015

HomBuch 2015 - Mein erster Verkaufsstand!

Hui war ich aufgeregt! :)


Rückblick:

Meine erste Messe mit eigenem Verkaufstisch stand Ende März auf dem Programm. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, was ich neben meinen Büchern anbiete und wie ich das präsentiere. Zumal der Platz begrenzt war, denn ich teilte mir den 2 Meter langen Tisch mit zwei Kolleginnen.

Schnell beschloss ich, dass wenn ich nicht in die Breite gehen konnte, mich das nicht daran hindert in die Höhe zu gehen. Ein flacher Messetisch ist sowieso langweilig, also beschloss ich, aus ein paar kleineren Kisten eine Art Podest zu bauen. Dort konnte ich Flyer und Bücher ablegen. Außerdem habe ich noch einen Buchständer gekauft, in den ich neben Büchern auch eine selbst gebastelte "Werbetafel" stecken konnte. Dort waren dann Postkarten und Buttons mit Preis angebracht.

Hier könnt ihr meinen Stand bewundern. Highlight war natürlich das Schild "Glitzerfreie Zone", dass viele Besucher zum Schmunzeln brachte.



Was den Verkauf angeht war die Messe eher mau. Das Zielpublikum war leider eher gehobenen Alters, die mit meinen Vampirgeschichten nicht so viel anfangen konnten.

Auf der Messe, nicht weit von meinem Stand entfernt, gab es auch eine Tombola, auf der man sich Lose kaufen und diese sofort gegen Gewinne eintauschen konnte. Dort habe ich mich insofern beteiligt, dass ich einige meiner Leckerbissen-Bücher als Gewinn gespendet habe. Der gesamte Erlös der Tombola ging an die Mc Donalds Kinderhilfe.
Viele Leute, die ich auf der Messe kennengelernt habe, konnten eines der Leckerbissen ergattern und so durfte ich fleißig signieren, was mich sehr gefreut hat. Mir ist sogar fast immer ein origineller Spruch als Widmung eingefallen, der den Tag bzw. die bisherige Beziehung zu dem Leser in einem Satz festgehalten hat.

Links: Backstage klingt eigentlich immer geil. Ist es aber nur bedingt, wenn man nicht auch die Rückseite seiner Bastelei hübsch gestaltet :). Rechts: Chaos am Abend vor der Messe. Ich musste vieles vorbereiten.

Was ich an den beiden Messetagen oft erklären musste: "Was ist eigentlich dieses Crowdfunding?" :). Natürlich habe ich auch Werbung gemacht für meine Kampagne, die zu diesem Zeitpunkt noch lief. Und ich konnte definitiv ein paar weitere Unterstützer dazugewinnen!

v.l.n.r.: Meine Wenigkeit, Bianca Peiler, Sabine Osman, Babett Weyand

Zusammen mit meinen Kolleginnen, die ebenso ihre Bücher angeboten haben, hatten wir zwei wirklich tolle Tage. Was besonders gut war: Ich habe neue Leute der saarländischen Buchszene kennengelernt, habe alte Bekannte wieder getroffen usw. Das ich nicht so viel verkauft habe war da eher nebensächlich! :)

Nächstes Jahr gerne wieder! :)

In meinem Fotoalbum auf Facebook kannst du weitere Fotos der HomBuch 2015 sehen.




Sonntag, 26. April 2015

Meine Bewerbung zum Kreativsonar-Wettbewerb

Für Wettbewerbe kann man mich eigentlich nicht so schnell begeistern. Bei diesem allerdings mache ich eine Ausnahme.


Vor ein paar Tagen bin ich auf Facebook über die Website Kreativsonar.de gestolpert und dort diesen Text gelesen:
"Was uns begeistert: Kreative Menschen, die beeindrucken. Tatendrang, der ansteckt. Ideen, die vorantreiben. 2015 zeichnen wir zum ersten Mal herausragende Kultur- und Kreativschaffende im Saarland und in Rheinland-Pfalz aus. Das Kreativsonar spürt das vielfältige Potential beider Bundesländer auf und bringt es an die Oberfläche der öffentlichen Wahrnehmung. Wir suchen stille Wasser, die tief sind und Macher, die gegen den Strom schwimmen."

Das klingt total nach mir, dachte ich und war sofort begeistert davon. Auch wichtig: Ich bekomme als Gewinn nicht irgendein Plexiglas-Staubfänger, sondern etwas, was ich wirklich sehr gut gebrauchen kann:

"Der Wettbewerb wird für die Gewinner zum Sprungbrett: Du profitierst von den weitläufigen Netzwerken der Initiatoren und dem, mit dem Wettbewerb verbundenen Öffentlichkeitseffekt. Ein halbjähriges Coaching-Angebot bzw. Training on the Job im Anschluss an die Preisverleihung stärkt deine unternehmerische Basis und unterstützt dich bei der Umsetzung bzw. Weiterentwicklung deiner Idee. Das Kreativsonar deckt das Potential der Kultur- und Kreativwirtschaft auf und ermutigt Kreativschaffende – mit dem notwendigen Know How ausgestattet – zum Sprung ins kalte Wasser."

Das klingt super, oder? Das will ich unbedingt gewinnen!

Was muss ich dafür tun?

Um mich dafür zu bewerben muss ich spätestens am 30. April folgende Dinge abliefern:

- Motivationsschreiben (Max. 500 Wörter)
- Elevator Pitch (Max. 60 Wörter!)
- Kurzzusammenfassung des Projekts (Max. 500 Wörter)
- Teambeschreibung (Max. 500 Wörter)

Yeah, da habe ich mich gleich dran gemacht und getextet was das Zeug hält. Ich habe über mich und meine Tätigkeit als Selfpublisher berichtet, aber natürlich auch über meine gerade erst gelungene Crowdfunding-Kampagne und mein Projekt "Blut gegen Blut".

Sollte ich in die nächste Runde kommen, steht mir ein Auswahlgespräch vor einer 10-köpfigen Jury bevor, welche dann erneut auswertet und bewertet.

Ich bin gespannt, wie ich und mein Projekt "Blut gegen Blut" bei dem Wettbewerb abschneiden werden. Drückt mir die Daumen! :)




Sonntag, 19. April 2015

Mein Crowdfunding - Fazit



Ich freue mich immer noch wie ein Schnitzel, dass das geklappt hat.
Das war definitiv das dickste Ding, dass ich in den letzten Jahren gewuppt habe, abgesehen vom Schreiben des Romans an sich natürlich :).




Die erste Woche nach dem Crowdfunding-Ding hat bewusst entspannt begonnen, denn für Montag habe ich erstmal Urlaub von meinem Brotjob genommen. Nach den intensiven 41 Tagen der Kampagne war das auch bitter nötig. Und da ich in diesen 41 Tagen quasi im Internet gelebt habe, bin ich an dem Montag auch komplett offline geblieben. Kein Whatsapp, kein Facebook, Twitter oder Email. Stattdessen habe ich den ganzen Tag im Bett gelegen und Game of Thrones Staffel 4 begonnen, Maleficent geschaut (guter Film!) und Fifa 13 auf der Xbox gezockt.
Das war ein seltsames Gefühl, einfach faul rumzuliegen und nichts Produktives zu machen. Habe ich monatelang nicht mehr gemacht, aber lief erstaunlich gut :). Das anstrengendste was ich an dem Tag gemacht habe, war duschen.

Rückblickend gab es für mich ein paar Highlights, die ich hier noch einmal auflisten möchte:

1. Mein Auftritt beim Radio. Hier endlich für alle mein Interview mit Roland Helm vom saarländischen Rundfunk:



2. Der Support meiner tollen Freunde innerhalb der Kampagne, u.a. mit diesem grandiosen "Gutschein" zu meinem Geburtstag:



3. Mein erster Stand auf einer Buchmesse, auf der ich die Werbetrommel für meine Kampagne gerührt (und geschüttelt) habe:



4. Die tollen Videos von Nici&Books, die einmal meine Kampagne an sich besprochen und auch meine beiden Leseproben vorgelesen hat. Auch das Video von Jacky war klasse, da habe ich mich sehr gefreut.

5. Eure Unterstützung, angefangen vom vielen Teilen, Retweeten und Weitererzählen bis hin zum Support mit euren hart verdienten Euronen hat mich sehr überwältigt! <3


Ein blauer Marker = Ein Ort an dem eine oder mehrere Personen unterstützt haben.
Nicht auf dem Bild zu sehen ist eine Unterstützerin aus San Francisco! <3

Jetzt geht es erst richtig los.

Gut, wie geht es weiter?
Arbeit.
Viel Arbeit.

Ich bin an einer letzten Überarbeitungsphase des Romans, bevor er letztendlich ins Lektorat gehen kann. Also heißt es erstmal wieder schreiben. Meinen Rhythmus, morgens um 5 Uhr schon vor meinem Brotjob zwei Stunden am Roman zu arbeiten muss ich erst wieder finden. Das dauert noch ein bisschen.

Was ich auch schon ankündigen kann ist ein (kleines) Ebook in das ich all mein Crowdfunding-Wissen der letzten Wochen und Monate packen werde. Sowas habe ich vermisst, als ich meine eigene Kampagne planen wollte und es gibt auch nichts vergleichbares auf deutsch. Aber dieses Projekt werde ich natürlich erstmal neben her betreiben.


Gehabt euch wohl, liebe Leser! :)