Sonntag, 25. Januar 2015

Wie meine Kurzgeschichten entstehen

In den vergangenen Jahren habe ich einige Kurzgeschichten geschrieben und so manchen Leser gut unterhalten können. Aber wie entsteht so eine Geschichte?

Aktueller Stand: Wörter: 101.926 | Taschenbuch-Seiten: 302

Wenn ich eine Doppelmond-Kurzgeschichte schreibe, fange ich natürlich nicht bei Null an. Ich habe meine Welt und die Völker als Basis von der ich meine Ideen sprießen lassen kann.
Aufgrund dieser Basis kommt dann von irgendwo her eine Grundidee. Das kann eine spannende Szene sein, ein möglicher Konflikt oder einfach nur ein Charakter, der mir in den Sinn kommt. Diese Grundidee notiere ich mir und gebe ihr gleich einen Arbeitstitel um es abzuspeichern. Auf der Festplatte und in meinem Kopf.

Nach dieser ersten Idee, die vielleicht aus zwei Sätzen besteht, beginne ich mit dem Weiterspinnen.
- Was passiert im Verlauf der Geschichte?
- Wer ist der Hauptcharakter?
- Wie soll die Story enden?
- Welche Konflikte wird es geben?

Mit der Frage "Was passiert?" entstehen automatisch Szenen und Bilder in meinem Kopf.
Die schreibe ich alle auf. Ungeordnet und ohne zu sagen "Das ist gut" oder "Das ist schlecht". Nachdem ich eine zeit lang gesammelt habe, werte ich aus, was ich verwenden kann, um die Geschichte voran zu bringen.

Langsam aber sicher entsteht dadurch Handlung. Diese notiere ich von A bis Z und forme daraus das Stufendiagramm. Denkt jetzt nicht an Torten oder Säulen, denn ein Stufendiagramm ist einfach nur die Beschreibung der einzelnen Szenen von Anfang bis Ende. In diesen steht nur das Wichtigste, was in den Szenen passiert. Dazu gehören auch Datum, Uhrzeit, welche Charaktere vorkommen, wichtige Dinge der Handlung.

Wenn ich damit fertig bin, ist schon mal das Wichtigste erledigt.
Das Skelett steht. Jetzt muss das "Fleisch" auf die Rippen!

Jetzt schreibe ich die Erstfassung runter.
Dabei kommen mir meist Ideen, die ich zuvor nicht im Stufendiagramm notiert habe. Das trage ich dann nach und erarbeite mir dadurch Stück für Stück den ersten Entwurf. Mit diesem muss ich zu einem gewissen Grad zufrieden sein. Plotlöcher, also Lücken in der Handlung, darf es keine mehr geben!

Die Erstfassung lasse ich eine zeit lang liegen. Währenddessen arbeite ich an anderen Geschichten. Wenn eine gewisse Zeit verstrichen ist, lese ich die Geschichte und überarbeite sie dabei.

Danach lasse ich mindestens eine Person meine Geschichte lesen und kritisieren. Aufgrund des Feedbacks überarbeite ich dann die Geschichte ein letztes Mal.

Nach all der Arbeit können dann endlich meine Leser in den Genuss meiner kranken Gedanken kommen. In welcher Form auch immer! :)


Hier auf meinem Blog könnt ihr z.B. folgende Kurzgeschichten lesen:
- Der Lauf der Natur (Lesezeit: 3 Min.)
- Eine schlechte Nachricht (Lesezeit: 4 Min.)

Wenn ihr längere Kurzgeschichten lesen und mich unterstützen möchtet, kauft euch mein Buch "Kurzgeschichten aus Nuun"! :)


Gehabt euch wohl, liebe Leser!




Mittwoch, 21. Januar 2015

Liebster Award: Meine 11 Antworten



Vor etwas längerer Zeit hat mich die liebe Annika Bühnemann vom Blog "Vom Schreiben Leben" für den sogenannten "Liebster Award" nominiert. Vielen Dank dafür!

Da ich als verlagsunabhängiger Autor viel um die Ohren habe, hat es ein bisschen gedauert, bis ich dazu gekommen bin, die 11 Fragen zu beantworten.

Viel Vergnügen beim Lesen:




1. Was für ein Mensch bist du, wenn du für dich alleine bist und niemand zuschaut?

Ein sehr ruhiger und sehr fleißiger Mensch.
Ich genieße die Stille um mich herum und arbeite an mir, meinen Geschichten und meinem Marketing.

2. Wovor hast du Angst?

Vor viel zu vielen Dingen. Das würde den Rahmen dieses Posts sprengen! Ich sage mir immer: Wer keine Angst hat, hat einfach keine Phantasie! :)

Am meisten Angst habe ich davor, mich von meinen Ängsten so sehr einschnüren zu lassen, das mein Leben nicht mehr lebenswert ist. Den Kampf kämpft jeder von uns: Eigene Grenzen überwinden bzw. den eigenen "Mount Everest" zu besteigen erfordert viel Überwindung. Lacht niemals über die Ängste anderer! Was für den einen die Dunkelheit ist, ist für den anderen eine volle Straßenbahn, etc. Ängste sind grundverschieden und daher auch sehr spannend.

3. Angenommen, du wüsstest, dass du nicht scheitern kannst: Was würdest du am liebsten tun?

Ich würde mich selbstständig machen als "Kreativer Macher", der viele verschiedene Dienstleistungen anbietet, aber vorrangig selbst erstellte, fertige Produkte (primär Bücher) anbietet.
Wohnen würde ich auf Teneriffa in meinem eigenen Strandhaus! :)

4. Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du?

Da muss ich nicht lange überlegen. Ich wäre natürlich ein Hottentotten-Nacktmull!

5. Wer ist schriftstellerisch gesehen dein Vorbild?

Diesbezüglich habe ich kein Vorbild.
Jeder, der mit dem, was er liebt, Geld verdient und davon leben kann, ist mein Vorbild.
Auf lange Sicht gesehen ist das auch mein Ziel.

6. Was kannst du richtig gut?

- Schreiben
- Zuhören
- Planen und Organisieren
- Gestalten (Ich habe z.B. mehrere Spreadshirt-Shops in denen ich meine Designs anbiete)
- Ideen für das Marketing meiner Bücher ausbrüten und ausarbeiten/umsetzen

7. Wohin würdest du gerne mal verreisen und warum tust du es nicht?

Japan. Der lange Flug und der Kulturschock schrecken mich ab.
Gerade erst haben zwei Kumpel diese Reise gemacht, die muss ich mal befragen diesbezüglich :).

8. Erzähle uns von dem Projekt, an dem du gerade arbeitest!

Das wird son' Buch. Mit vielen Seiten. Ähnlich dem Telefonbuch nur spannender und mit weniger Charakteren :).

Okay, ernsthaft:
Aktuell arbeite ich an meinem düsteren Fantasyroman mit Werwölfen und Vampiren. Parallel arbeite ich an der Crowdfunding-Kampagne, mit der ich die Veröffentlichung finanzieren möchte. Sehr bald schon wird es hier also richtig spannend! :)
Beides bedeutet sehr viel Arbeit, aber es macht auch tierisch viel Spaß!
Nebenbei schreibe ich einmal die Woche einen Blogpost und berichte über meinen Fortschritt und mein Leben als Autor.

9. Was tust du, wenn du mal einen richtigen Hänger hast, um ihn zu überwinden?

Einen richtigen Hänger habe ich selten. Wenn ich mal weniger motiviert bin, beschäftige ich mich mit etwas anderem. Meist kleinere Projekte, bis ich wieder in Fahrt komme. Produktive Prokrastination nenne ich das.

Im Moment habe ich eher Angst davor, bald eine Zwangspause wegen Burnout machen zu müssen.

10. Was macht dich glücklich?

Vieles.
Meine Freundin sehr oft. Auf meine Arbeit bezogen macht es mich immer sehr glücklich wenn ich mein Monatsziel an Schreibstunden geschafft habe und ganz besonders glücklich bin ich, wenn ich einen Text nach langer Arbeit endlich veröffentlichen kann.

Wenn mein Roman endlich käuflich zu erwerben ist, werde ich wahrscheinlich der glücklichste Mensch der Welt sein.
Obwohl, eher nicht. Wahrscheinlich bin ich schon viel zu sehr in mein nächstes Werk vertieft und ärgere mich über Probleme im Plot usw. :)

11. Wenn du 500 Euro hättest, welche Marketingmaßnahmen würdest du dafür für deine Bücher in Anspruch nehmen?

Das Geld würde ich in gezielte Facebook-Werbung stecken. Nicht die ganzen 500 Euro auf einmal, aber immer mal wieder. Nirgendwo anders kann ich die Werbung so speziell an meine Zielgruppe senden.



Gut, das war's!
Gemäß den Regeln muss ich jetzt 11 weitere Personen nominieren.

Diese unglücklichen Seelen...

- Tinka Walenka (tinka-wallenka.de)
- Daniela Herbst (buchherbst.de)
- Sabine Osman (sabineosman.de)
- Madita Korth (feder-kiel.blogspot.de)
- Elli Minz (elli-minz.de)
- Carola Wolff (carolawolff.de)
- Rebekka Mand (rebekkamand.de)
- Lena (lenawritesnovels.wordpress.com)
- Gruebelrabe (nemaravenhost.wordpress.com)
- Kay Noa (kay-noa.blogspot.de)
- Eva Maria Höreth (evamhoereth.wordpress.com)
- Sandra Marquardt (rainbows-in-paradise.blogspot.de)

...müssen meine 11 Fragen auf ihrem Blog beantworten...

- Worin bist du richtig gut? Was kannst du überhaupt nicht?
- Welche Schreibprojekte willst du 2015 veröffentlichen?
- Neues Jahr, neue Taten: Was ist dein wichtigstes Ziel für 2015?
- Erzähle uns etwas über das Schreibprojekt in deiner Schublade, dass du "irgendwann mal" überarbeiten willst
- Lasse den Hauptcharakter deines aktuellen Schreibprojektes gegen einen Werwolf kämpfen. Den Ausgang des Kampfes bestimmst du! :)
- Zähle die ersten 5 Filme in deinem DVD-Regal auf. Von links nach rechts! Erzähle uns in kurzen Sätzen, warum du sie gekauft hast.
- Wie sieht dein Schreiballtag aus?
- Verrate uns deine Top 3 Blogs/Websites über das Schreiben
- Mit welcher Art von Marketing für deine Bücher hattest du bisher den größten Erfolg?
- Was nervt dich an deinem Dasein als (verlagsunabhängiger) Autor am meisten? Alternativ: Was nervt dich beim Schreiben am meisten?
- Bist du entdeckender oder planender Schreiber? Erzähle uns grob, wie du mit dem Schreiben einer neuen Geschichte beginnst


...und dann gemäß diesen Regeln den Liebster-Award-Virus weiter verbreiten::


Die Regeln:

  • Ihr müsst die Person (den Blog) verlinken, die euch nominiert hat
  • Ihr müsst 11 Fragen, die die verlinkte Person gestellt hat, beantworten
  • Sucht Euch 11 Leute, die unter 1000 Follower haben, nominiert sie und informiert sie darüber
  • Überlegt Euch 11 Fragen für die neu nominierten Personen

Ich wünsche euch viel Spaß beim Schreiben und Grübeln! :)




Sonntag, 18. Januar 2015

Kurzgeschichte: Eine schlechte Nachricht

Mal wieder möchte ich euch in meine fantastische Welt entführen. Ich hoffe, euch gefällt meine Geschichte!

Du willst die Geschichte auf deinem Tablet oder E-Reader lesen?
Kein Problem, du kannst sie hier herunterladen! (pdf, epub, mobi)


Aktueller Stand: Wörter: 101.282 | Taschenbuch-Seiten: 290


Eine schlechte Nachricht

Coverzeichnung:
Marvin Herbring a.k.a. Vyse
Die Vampire schlichen leise durch den Dschungel, stiegen über dicke Wurzeln, schoben große Farne beiseite und achteten penibel darauf, kein Geräusch zu verursachen.
Branek grinste. Er beobachtete die sechs Lechuza schon seit mehreren Minuten, schwang sich von Baum zu Baum und gab seinen Kameraden eindeutige Pfotenzeichen, mit dem Angriff noch zu warten. Vor allem Larok war ungeduldig und deutete mehrmals an, den ungebetenen Besuchern ein schnelles Ende bereiten zu wollen. Branek jedoch war nicht auf’s stumpfe Töten aus. Er wollte wissen, wofür Blutmeister Darec das Leben dieser Kämpfer opferte.
Gleich würden die Besucher an einen Punkt kommen, an dem sie sich zwischen zwei Zielen entscheiden mussten. Die Werwolfsstadt Kree lag nördlich, während der heilige Mondberg, Pilgerort der Werwölfe, im Osten in den Himmel ragte.
Die Blutsauger schauten umher, richteten ihren Blick mehrmals nach oben, aber sahen keinen der fünf Werwölfe, denn diese waren Corvus-Späher. Dafür ausgebildet, ungesehen die Gefahren für ihr Volk frühzeitig zu erkennen und zu melden. Oder im Notfall eigenpfötig abzuwenden.
Die Bewaffnung der Vampire war spärlich. Die meisten trugen eine riesige, geschwungene Stahlklinge, andere hatten Messer von bis zu einer Ellenlänge auf ihren Handrücken befestigt. Keine große Herausforderung für die Werwölfe, aber auch kein Grund, sich sorglos auf sie zu stürzen.
Der vorderste Vampir hob plötzlich die Hand. Der Trupp blieb stehen, während er selbst weiterlief und die Richtung änderte. Dann gab er seinen Hintermännern ein Signal, ihm zu folgen.
Jetzt war Branek klar, was ihr Ziel war: Kree. Aufgrund ihrer geringen Anzahl und der Tatsache, dass die Stadt umzäunt war von riesigen Palisaden, war es unwahrscheinlich, dass sie die Stadt angreifen würden. Vielleicht sollten sie Schwachstellen auskundschaften oder eine sichere Route durch den Dschungel finden. Egal, was sie vorhatten, es war Zeit, es frühzeitig zu beenden.
Branek drehte sich auf dem dicken Ast zu Jana, seiner treuen Begleiterin, die auf einem der anderen Bäume saß. Ihre schmalen, schwarzen Augen ließen von der Vampirgruppe ab und richteten sich auf ihn. Sie verstand, was er in Zeichensprache zu ihr sagte. Behende griff sie eine Liane und schwang sich zu einem der Bäume vor ihr, von dort zum nächsten, bis sie genau über der Vampirgruppe war. Dort verharrte sie. Die anderen drei Werwölfe brachten sich ebenfalls in Position, bis einer von ihnen mittels kleiner Holzflöte einen Vogelruf imitierte. Das Zeichen für Branek, der sich jetzt genau hinter den Vampiren auf den Boden fallen ließ, kurz in die Knie sank und sich dann breitschultrig erhob. Die Angreifer drehten sich blitzartig um und erstarrten.
„Wieder einmal schickt Darec ein paar unglückliche Gestalten in den Dschungel zum Sterben.“, sagte der Werwolf und machte leichte Lockerungsübungen mit seinen Oberarmen. Das Lederband, das seinen Körper umschlung, knarzte unter seinen strammen Muskeln.
Einer der Vampire trat nach vorne. Jana spannte einen Pfeil in ihren Bogen, dessen vielfach gezackte und in Gift getränkte Pfeilspitze sie auf den Blutsauger richtete, der wenige Meter vor Branek stehen blieb. Mit  weißen, leeren Augen, starrte er den Werwolf verächtlich an.  Seine langen, weißen Haare führten zu den Schultern, die bedeckt waren mit pechschwarzen Tätowierungen, die sich elegant um seinen nackten, weißen Oberkörper wanden. 
Mit der Hand, in der er nicht seine breite, eiserne Klinge hielt, nahm er jetzt das metallene Mundstück ab, das seinen gesamten Unterkiefer bedeckte. Schmatzend leckte er sich über die Lippen.
„Eliska schickt uns, nicht Darec!“
Branek war überrascht, ließ es sich aber nicht anmerken.
„Wir sollen euch eine Nachricht zukommen lassen.“, fuhr der Vampir fort.
Der Werwolf schaute an dem Vampir vorbei auf dessen fünf Kameraden, die dort ohne ein sichtbares Zeichen von Furcht standen und ihr Gespräch verfolgten.
„Ich höre!“, sagte Branek.
„Eliska fordert von eurem Volk die Herausgabe der Seite. Ihr wisst, dass sie rechtmäßiges Eigentum des Vampirvolkes ist und ihr keinerlei Anspruch darauf habt. Unsere Aufgabe ist es, die Seite zurück nach Caedarx zu führen. Solltet ihr euch dieser Forderung in irgendeiner Weise widersetzen, so wird die Königin nach Kree reisen, um eigenhändig eure Frauen und Kinder von der Last ihrer Köpfe zu befreien!“
Branek konnte seine Überraschung nicht länger verbergen. Er nickte und schaute nachdenklich auf den Boden vor sich, während er mit der Zunge schnalzte.
Er hatte verstanden, was der Vampir gesagt hatte. Er hatte aber auch Anweisungen und Befehle. So reichte ein kurzes Zucken seines rechten Ohres aus, dass Janas Pfeil in den Kopf  des Vampirs drang. Regungslos stürzte er nach vorne. Die fünf hinter ihm erschraken und  blickten über sich. Dann hoben sie ihre Klingen und stürmten auf Branek zu, während Werwolf Larok mit seinen beiden Kameraden von den Bäumen sprang. Jana blieb auf ihrer Position und schoss ein Pfeil in das Bein eines anstürmenden Vampirs, der stolperte und im nächsten Augenblick von Larok den Schädel gespalten bekam. Branek hatte genug Zeit, um seine Sichel aus dem Lendenschurz zu ziehen, mit der er einem Vampir, nach dessen missglücktem Angriffsversuch, die Kehle durchtrennte. Die Schreie und das blutige Gurgeln der Schlacht hallten nicht lange durch den Dschungel.
Vögel aller Art, deren Gesänge zuvor noch in der Luft lagen, waren geflohen.
Stattdessen hörte man den Atem jedes einzelnen Werwolfs.
Jana sprang von ihrem Baum und stellte sich zu Branek.
„Das ist schlecht, oder?“
Branek nickte.
„Eliska weiß, dass wir eine der Seiten haben. Und sie wird alles dafür tun, sie in ihre Hände zu bekommen. Ja, ich muss dir recht geben: Das ist schlecht!“



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Tweet: Hey Leute! Der @Doppelmond hat ma wieder 'ne Kurzgeschichte rausgehauen! Hier lesen: http://ctt.ec/F05yV+ #Schreiben

Oder fandest du sie langweilig? Schreib mir deine Kritik in die Kommentare!


Lust auf eine weitere Kurzgeschichte? Jetzt lesen:
- Der Lauf der Natur






Sonntag, 11. Januar 2015

Meine Ziele für 2015

In diesem Jahr sollen die Dinge, die ich im letzten Jahr Still und Leise vorbereitet habe, das Licht der Welt erblicken.


Aktueller Stand: Wörter: 101.926 | Taschenbuch-Seiten: 302

Mein erster Roman / Meine erste Crowdfunding-Kampagne

Das ist mein Hauptziel für dieses Jahr. Ich hoffe sehr, dass meine Planung und meine viele Arbeit Früchte tragen wird, meine Geschichte den Leuten gefällt und ich ein bisschen was verkaufen kann.

Da ich den Weg über das Crowdfunding gewählt habe, ist es mir auch überhaupt erst möglich, euch viele tolle Extras zu meinem Werk anbieten zu können (die sogenannten Dankeschöns)! Auch hier bin ich auf eure Reaktion und das Feedback gespannt!

Meine erste Blogtour

Nach dem Veröffentlichen meines Romans oder sogar schon vorher ist es wichtig, die Leute auf mich und meine Arbeit aufmerksam zu machen. Das möchte ich u.a. über eine Blogtour erreichen. Die Blogbetreiber sollen dann aber nicht nur simple Werbung für mich machen, nein! Ich werde versuchen so guten Content für jeden einzelnen Blog zu liefern, das sich der Besuch jedes einzelnen definitiv lohnen wird!
Das wird meine erste Blogtour werden und dementsprechend hoffe ich, das alles gut geht und ich vor allem genug Blogs finde, die mitmachen!

Du hast einen Bücherblog?
Dann bewirb dich doch bei mir für die Blogtour meines Romans in diesem Jahr. Schreib mir eine Email! :)

Überraschung: Ende des Jahres würde ich gerne meinen zweiten Roman veröffentlichen.

Die Erstfassung für diesen könnte ich in den vier Wochen schreiben, in denen mein erster Roman im Lektorat ist. Dieses Ziel stecke ich aber definitiv in die Schublade B. Ich habe noch nicht mal einen Plot für die Geschichte. Und wie immer gilt: Qualität geht vor!

Mit meinem hohen Output soll es definitv auch weitergehen. Den Rhythmus, jede Woche einen Blogpost und einmal im Monat einen Newsletter zu veröffentlichen will ich beibehalten. Ich denke das ist wichtig, um sichtbar zu bleiben in den Weiten des Internetzes.
Ebenso will ich die Anzahl an Schreibstunden für Romanprojekte / Kurzgeschichten beibehalten bzw. versuchen zu steigern. Ich will mir einen Flow von regelmäßigen Veröffentlichungen und Überarbeitungen angewöhnen. Diesen Rhythmus habe ich derzeit noch nicht.

Mein Roman unter dem Mikroskop

Sollte ich mein Fundingziel erreichen, kommt mein Roman dieses Jahr ins Lektorat. Inhaltlich und sprachlich. Dort wird er dann unter das Mikroskop gelegt. Ist er spannend? Gibt es Logikfehler? Ist der Hauptcharakter sympathisch? All diese Fragen und noch viele weitere werden mir dann beantwortet. Letzten Endes eine Prüfung, wie gut meine Arbeit und mein Schreiben der letzten Jahre war.

Je nachdem wie viel ich nacharbeiten muss, verzögert sich die Veröffentlichung. Meine Angst ist ja, das ich den halben Roman umschreiben muss, was natürlich aber auch der Qualität zugute kommen würde! Hm, ja ... Ich hatte noch nie vorher einen meiner Texte im Lektorat, von daher bin ich auf diesen Prozess sehr gespannt. Ich werde sicherlich ganz viel dazulernen.

Raus aus der Schreibhöhle

Im letzten Jahr fand ich es sehr schade, dass ich nicht auf der Buchmesse in Frankfurt war. Auch wenn dort Menschenmassen unterwegs sind, auf die ich überhaupt keine Lust habe, würde ich dieses Jahr sehr gerne dort hin, um EUCH zu treffen. Leser, Autoren und Autorinnen, die ich bisher nur übers Internet kenne.

Ebenso hätte ich Lust, einen Schreibkurs in Köln zu besuchen. Köln ist meine absolute Lieblingsstadt, zu solch einem Seminar wollte ich schon immer und dazulernen ist für mich als Autor sowieso absolute Pflicht.

Meine Ziele für 2015 zusammengefasst:

- Crowdfunding erfolgreich abschließen
- Roman erfolgreich veröffentlichen
- Erfolgreich auf Blogtour gehen
- Erste Erfahrungen mit Lektoratsarbeit machen
- Auf die Frankfurter Buchmesse kommen, um euch kennen zu lernen


Gehabt euch wohl, liebe Leser!




Sonntag, 4. Januar 2015

Das war mein Jahr 2014

Im letzten Jahr ist sehr viel passiert, was das Schreiben betrifft. Anfangs war es noch eine Ausnahme, das ich schon um 5 Uhr morgens aufgestanden bin, um zu schreiben. Mittlerweile ist es Alltag und ein Sonderfall, wenn ich es nicht schaffe.
Diese Entwicklung ergab sich im letzten Jahr.


Aktueller Stand: Wörter: 101.282 | Taschenbuch-Seiten: 290


Allgemein kann ich sagen, das ich fleißiger geworden bin. Meine Zeit an der Xbox und vor dem TV sind stark gesunken, dafür habe ich viel Zeit und Energie in eine neue Blogpostreihe und in meinen Doppelmond-Newsletter gesteckt. Ebenso habe ich mich zum Thema Social Media Marketing weitergebildet und auf meiner Autoren-Facebookpage damit begonnen täglich guten Content zu liefern. Von meiner Arbeit am Roman ganz zu schweigen. Hier stieg meine Zahl der Schreibstunden von wöchentlich sieben zu mittlerweile durchschnittlich elf Stunden.

Dieses Bild sagt mehr als 1000 Worte.
2014: Geackert, geschrieben, gequält.
Für die Kunst.
Für das, was ich erzählen möchte.
Anfang des Jahres wusste ich noch nicht, ob ich meinen Roman selbst veröffentliche oder über einen Verlag. Hauptsächlich wegen den Kosten des Lektorats. Ende des Jahres habe ich dann Crowdfunding für mich entdeckt. Niemand redet mir rein, was Cover und Marketing angeht und ich kann hoffentlich in diesem Jahr, mit eurer Unterstützung, den Roman so veröffentlichen wie ich das möchte. :)

Mein Romantext inklusive Plot hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt. Waren es Anfangs noch 60.000 gute Wörter, so sind es mittlerweile ca. 100.000 gute Wörter. "Gute Wörter" deshalb, weil der Umfang nicht unbedingt etwas über die Qualität aussagt. Das Wachstum meines Textes habe ich meinen Testleserinnen zu verdanken, die im April den Roman gelesen haben, inkl. Fragebogen. Die Kritik, die zurückkam hat mir sehr geholfen. Darunter u.a. die Aussage, das ich mehr schreiben soll. Ich habe vorher ausschließlich Kurzgeschichten geschrieben, das hatte man dieser ersten Version offensichtlich angemerkt.

Trotz der vielen Arbeit an Blogposts, Newsletter und Roman wollte ich die Marketing-Arbeit für meine Kurzgeschichten nicht komplett einstellen. Ich habe sehr viele Booktuber angeschrieben und drei ganz besonders nette Damen haben sich für "Alle Kurzgeschichten aus Nuun" interessiert und es in einem Video rezensiert.

v.l.n.r.: Nici, Christiane und Jacky

Die Kritik war wirklich klasse.

Es ist immer noch ein sonderbares, aber auch extrem schönes Gefühl, jemanden mit dem eigenen Werk in der Hand vor der Kamera zu sehen, der sich positiv darüber äußert, vor allem öffentlich! Diese drei Videorezensionen waren definitv Highlights für mich dieses Jahr und ich kann mich bei den Dreien nicht oft genug dafür bedanken! (DANKE!)

Meiner lieben Autorenkollegin Sabine Osman habe ich zu zu verdanken, das ich im Oktober meine erste Lesung hatte.
Das hat mich viel Überwindung gekostet.

Ich sollte meine Texte vortragen.

ICH!

Erinnerungen an damals in der Schule wurden wach, als ich beim Vorlesen vom Platz aus schon halb verreckt bin und nur gestottert habe. Ätzend.
Die Geister der Vergangenheit eben.

Das Ende vom Lied war dann ein gelungener Abend mit einer vollen Hütte (Dank meinen tollen Freunden!) und einem vollen Geldbeutel! Neben meinen Freunden kauften sogar zwei fremde Damen mein Werk für sich selbst und ihre Söhne! :).

Das Jahr war arbeitsreich, aber dafür habe ich auch mehr Urlaub gemacht. Mit meiner Freundin war ich im August in Berlin und im November für eine Woche in dem wunderschönen Teneriffa. In dieser Zeit habe ich nicht geschrieben. Gut war, das ich mich nach dem Urlaub direkt wieder in meinen arbeitsreichen Alltag eingefunden und mein tägliches Schreibpensum erfüllt habe ohne quälende Übergangsphase.

2014 habe ich gesät.
Fleißig, still und leise habe ich in meinem Kämmerlein an meinem Roman und meiner Crowdfunding-Kampagne gebastelt.

2015 will ich ernten!
Ich gehe raus, will euch zeigen was ich kann und euch überzeugen, mich zu unterstützen! Auf dieses Abenteuer habe ich große Lust. Und wie jeder Abenteurer auch ein bisschen Angst, was alles passieren wird.


Wie war euer 2014?
Was waren eure Highlights?
Schreibt sie mir in die Kommentare! :)


Gehabt euch wohl, liebe Leser!